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Das "Guglhupf Ensemble" beim "Koci" Sie sind zu sechst und musizieren Wienerisches. Sie haben derzeit etwas mehr als 60 Titel im Repertoire, das von Hermann Leopoldi´s "Ringelspiel" über das das "Fiakerlied" von Gustav Pick bis zu Liedern von Georg Kreisler oder Piron & Knapp reicht, um nur einige zu nennen. |
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"Herr Karl" Szalay, Nadja "Milli" Milfait, Helmut
"Zwe" Rainer, Theo "die Locke" Gaida, |
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Wir haben diese Formation, wie es oft spielt, einer Laune zu verdanken. Vor etwa fünf Jahren traten die beiden Sänger Theo "die Locke" Gaida und Helmut "Zwe" Rainer mit dem Kapellmeister und Gitarristen "Herr Karl" Szalay auf. Geplant waren zwei Gigs. Aber die Zustimmung des Publikums ließ keine andere Entscheidung zu als die, ganz einfach weiterzumachen. Den Namen hat sich die Gruppe nicht vom typisch Wiener "Napfkuchen", dem "Guglhupf", genommen, sonden vom gleichnamigen Narrenturm im Gelände des alten AKH im 9. Bezirk. Narrisch sind sie schon irgendwie, die sechs Musiker aus der Leopoldstadt, aber "narrisch guat", wie´s so schön heißt. Und nicht nur die eigenwillige Instrumentierung der Arrangements steht für die eigenwillige Interpetation Wiener Liedguts:
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hat 1961 begonnen, der Menschheit Freude zu bereiten. Bald entdeckte er seine Liebe zur Musik und begann mit 8 Jahren, seine Umwelt mit dem Cellospiel zu "ergötzen". So ging´s zirka 13 Jahre lang und erfolgreich in diversen Orchestern. Bis zur Matura und kurz danach wuchsen auch auf seinem Kopf auch noch Haare. Der Haarausfall begann mit dem Gesang (Vibration), dem er anfänglich im Kirchenchor und dann für 11 Jahre in der KSGW (Kärntner Singgemeinschaft in Wien) gefrönt hat. Schon während dieser Zeit verstärkt er auch andere Chöre bei Auftritten (Mozart Requiem, Carmina Burana, Te Deum, ...) und tut dies bis heute.
Vom Ensemle ganz vorne hingestellt, weil er der "Goscherte" vom Dienst ist. Nach einem "potscherten" Schauspiel- und Gesangsunterricht hat er das Schlagzeugspiel autodidaktisch erlernt und in einigen Rockformationen in den 70er Jahren getrommelt. Wegen der ersten Verehelichung wurden die Sticks verbrannt und die Schießbude verkauft. Die Scheidung hat ein neues Zeugl, eine neue Combo (Dexter Ace Quartet) und den Hang zum Gesang bei der Band Scope gebracht. Die Schlagzeugerei wurde später dann ganz an die nächste Generation abgegeben und nur noch an vorderster Bühnenfront bei "Hot Lunch", "ZweDeBlues" und den "Ray Pitty Soulers" gesungen. Seine Markenzeichen sind das lachsrosa Bühnen-outfit, der große schwarze Kaffee und Frucade.
Herr Karl wurde in den 60ern in Wien geboren und wuchs in der Leopoldstadt auf. Mit 7 Jahren lernt er klassische Gitarre, mit 9 Jahren spielt er seinen ersten Klassenabend im Wiener Konzerthaus. Von Kindesbeinen an trommelt Karl zum Leidwesen der Eltern und Nachbarn auf Kindersesseln, Polstern und Möbeln und auf der berühmten Omo-Trommel. Dann kam das erste Schlagzeug, mit 16 Jahren gründet er die erste Band und spielt auf Hochzeiten, Bällen und anderen Festen. Die Gitarre wird dadurch zum Zweitinstrument. Nach dem Schulabschluß hängt er bald seinen Job an den Nagel ("Siemens Lufthacken", so Herr Karl) und startet seine Profi-Karriere am Schlagzeug. An den Drums vom Herbie Smith Department findet man Karl in Vorprogrammen internationaler Größen wie Blood Sweat and Tears, Alvin Lee (Ten Years After), Simon Phillips, Mountain (Leslie West), Willie De Ville, Zu heimischen Musik-Kontakten zählen Hansi Lang, Drahdiwaberl, Minisex, Metzlutzkas Erben, Harri Stojka, Victor Adam, Salty Dogz und viele andere. Nach Jahren hat er wieder eine Gitarre gekauft, im Bezirk Theo getroffen und mit ihm die Idee des Ensembles umgesetzt.
Thomas, 1981 als jüngster von drei Brüdern geboren, wuchs in einer recht musikalischen Familie auf. Da er seinen Brüdern der eine klassischer Pianist, der andere Gitarrist in nichts nachstehen wollte, mit 10 Jahren begann er mit Gitarrenunterricht. Nach der üblichen Station Schulband und verschiedenartigen Projekten mit Mitschülern kam mit 16 das erste Bluesrock-Projekt "Crossfire". Es folgten diverse Auftritte in Ostösterreich (Bikerfeste, Festivals usw.), 2000 folgte der Einstieg bei der Rockband Scope. Seine bisherigen Auftritte lassen sich nicht mehr zählen, zwei CDs sind bereits erschienen, an der dritten CD wird gerade gearbeitet. Während der Zeit bei Scope lernte er den "Herrn Karl" kennen. Dieser erkannte sogleich, welches Gitarristentalent ihm da begegnete über jede beliebige Akkordfolge kann Tommy sofort solieren. Er beherrscht mit hohem technischen Können jegliche Schattierung von lyrisch-melodiös bis rockig-fetzig. Als Meister der musikalischen Improvisation braucht er keine Noten, weil er sich alle Lieder auswendig merkt. Die Guglhupfer schätzen sich glücklich, ihn als Nachwuchstalent an der Melodiegitarre gewonnen zu haben, denn durch sein Spiel klingt ein Lied bei jedem Konzert etwas anders und bleibt dadurch für das Ensemble selbst und auch für die Dauergäste im Publikum spannend.
Nadja "Milli" Milfait Katharina "German" Steyrleithner (von ihr haben wir leider
noch kein Foto, da sie an diesem Abend in Deutschland engagiert war, dwl.) |
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Ein fröhlicher und beschwingter Abend braucht einen ebensolchen Abschluß |
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Informationen: http://www.zwejazz.at/ |
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erstellt am 20. 06. 08 © http://www.daswienerlied.at |
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