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| "Guglhupf Ensemble" in der Chamotte-Fabrik Unter dem Titel "Randnotizen" las der "Kurier"-Journalist und Autor Uwe Mauch aus seinem neuen Buch „Lokalmatadore“, das er gemeinsam mit "Augustin"-Redakteur Mario Lang geschrieben hat. Musikalisches "Gleichgewicht" bot – mit Wiener Schmäh und Liedgut – das "Guglhupf Ensemble" in der Chamotte-Fabrik nahe dem Lusthaus im Prater. |
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Nadja "Milli" Milfait, Theo "die Locke" Gaida,"Herr
Karl" Szalay, |
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| Wir haben über das "Guglhupf
Ensemble" schon einmal berichtet, als es beim "Koci" für einen rasanten Wienerlied-Abend
sorgte (siehe hier>, wo Sie
auch Kurzbiographien finden). Aus diesem Grund sei an dieser Stelle nicht die ganze Vita der fünf
MusikerInnen erzählt, sondern nur soviel, daß sich das Ensemble leider viel zu selten trifft. Die verschiedenen
Berufe, in denen die Mitglieder stehen – und, wie man hört, ohnedies voll ausgelastet sind – erlauben halt
nur ein paar gemeinsame Auftritte im Jahr. Einen dieser seltenen Auftritte erlebten wir in der "Chamotte-Fabrik" nahe dem Lusthaus im Prater. Der "Verein zur Revitalisierung und Belebung der Freudenauer Chamotte Fabrik" veranstaltet, wie auf seiner Homepage zu lesen steht, seit 2004 an jedem ersten Sonntag der Monate Mai bis September einen Bluesbrunch. Sozusagen als Erweiterung des Angebotes lud man am 8. August zu einer Lesung des "Kurier"-Journalisten Uwe Mauch, der gemeinsam mit Mario Lang, seines Zeichens Fotograf und Redakteur der Wiener Straßenzeitung "Augustin", das Buch "Lokalmatadore" geschrieben hat. Seit rund zehn Jahren erscheint die gleichnamige Reportage-Serie im "Augustin", Ausgabe für Ausgabe, ohne Unterbrechung. 200 Wiener Originale haben die beiden Autoren in dieser Zeit in Wort und Bild beschrieben. Die vierzig originellsten Porträts haben sie für dieses Buch ausgewählt, das 2008 im Metroverlag erschienen ist. |
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Mario Lang, Fotograf und Redakteur der Wiener Straßenzeitung "Augustin" und "Kurier"-Journalist Uwe Mauch |
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| Lokalmatadore? Das sind Menschen, die zum Gelingen der Großstadt beitragen, solche,
die nicht das Blitzlicht der Medien suchen, selten Schönis, niemals Schickimickis, Helden der Nachbarschaft,
Hauptdarsteller in den Mikrokosmen der Metropole, lebende Beweise für städtische Authentizität. Dieser ursprünglichen Definition folgen Mauch und
Auch wenn die Texte aus "Lokalmatadore" nicht unbedingt zum Lachen anregen, geben sie doch oftziemlich tiefe Einblicke in nicht gerade glänzende Lebenssituationen, so sind sie doch so verfaßt, daß für ein Schmunzeln Platz bleibt. Also keine Sorge: Es ist keine triste Abhandlung, aber sicher auch kein "Seitenblicke"-Konvolut. Die "Chamotte-Fabrik", besser gesagt das Areal, das an den Betrieb anschließt, ist mit anderen "Locations" nicht vergleichbar. Auch wenn man das erste Mal dort zu Gast ist, hat man den Eindruck, von Freunden zu einem Grillfest eingeladen zu sein. Zahlreiche Mitlgieder des Vereins sorgen nicht nur für freundliche Bedienung mit Faßbier oder Rieseportionen (etwa Bratwurst mit Röstkartoffeln), sondern auch für fast südländisches Flair. Jedenfalls geht es dort urgemütlich zu. Für den musikalischen Part dieses beeindruckenden Abends sorgte also das "Guglhupf Ensemble", das sich mit Autor Mauch sozusagen brüderlich die Zeit der Veranstaltung teilte und, unter anderem, mit Lieder wie "Schön ist so a Ringelspiel", "Campingrundreise", "Fiakerlied", "A schräge Wies'n am Donaukanal" aus dem umfangreichen Repertoire schöpfte. Auch Georg Danzers "Strandbrunzer Tango" aus der LP "13 schmutzige Lieder" vervollständigte dann den Bogen, den das "Guglhupf Ensemble" über die Wiener Musik spannte. |
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erstellt am 12. 09. 09 © http://www.daswienerlied.at |
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