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Wienerlieder für Obdachlose


Es ist schon Tradition: Helmut Schmitzberger und Hermann Mazurkiewicz, auch bekannt als "Duo Schmitzberger", laden jährlich zu einer Weihnachtsfeier ins Wohnheim für Obdachlose in der Gänsbachergasse.
     

Prof. Marika Sobotka, Helmut Schmitzberger, Hermann Mazurkiewicz, Prof. Walter Heider und Ingrid Merschl im Aufenthaltsraum in der Gänsbachergasse    Foto: daswienerlied.at

     
Am Freitag, dem 17.Dezember, siegte wieder die Menschlichkeit, als, wie jedes Jahr von der Leiterin des Hauses Gänsbachergasse*), Manuela Oberegger, und ihrem Team für ihre Hausbewohner eine wunderschöne Weihnachtsfeier ausgerichtet wurde. Ein großer, schön geschmückter Christbaum stand in der Eingangshalle und der große Aufenthaltsraum war festlich hergerichtet. Für das leibliche Wohl sorgten Schnitzel und Erdäpfelsalat, Limonaden, Torten und hausgebackene Kekse, alles in einer herzlichen und warmen Atmosphäre.

Es war auch ein Abend der Musik, denn Herbert Vratny, umtriebiger Mitstreiter der Veranstaltungen in der Gänsbachergasse, hat viele Bekannte und Freunde bei der Musik, die gerne seinem Ruf und seiner Bitte folgten, um die Stimmung noch festlicher und auch heiter zu gestalten. Natürlich alles Ehrensache für den guten Zweck! Das Duo Schmitzberger (Helmut Schmitzberger am Akkordeon und Hermann Mazurkiewicz an der Kontragitarre) spielte, sang solo wienerisch, böhmisch sowie Evergreens und begleitete auch die Künstler.

Prof. Marika Sobotka und Prof. Walter Heider brachten weihnachtlich-besinnliches zu Gehör, Ingrid Merschl war mit Operette und lustigen Couplets vertreten, ebenso Rolf Gentner, Siegi Preisz und Oskar Kainz waren "wienerisch" unterwegs. "Mister Mundharmonika" Herbert Schweng spielte auf seiner kleinsten bis zu seiner größten Mundharmonika, die er selbst konstruierte und das "Trio Harmony" sorgte mit viel Schwung und Spaß mit volkstümliche Schlagern für gute Stimmung. Auch Peter Daxbacher von der Sektion 24 und BR Gerhard Plöschl nahmen an diesem schönen Abend teil und es waren ein paar zu Herzen gehende, doch auch heitere Stunden.
     
   

HSK

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Die städtischen Häuser für Obdachlose werden nicht nur von diplomierten SozialarbeiterInnen geleitet, sondern bieten auch Betreuungsarbeit durch multiprofessionelle Teams an. Das Haus in der Gänsbachergasse 7 im 3. Wiener Gemeindebezirk bietet 270 Plätze für Männer, Frauen
und Paare und 18 Notquartier- und Nächtigerbetten für Frauen an. Beeindruckend und rührend empfindet man, wie freundlich und vorsorglich von Manuela Oberegger und ihrem Team mit ihren Schützlingen dort umgegangen wird!
     
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erstellt am 03. 01. 06 © http://www.daswienerlied.at