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"Die drei Wiener Tenöre"

"Also Bass singen wir nicht, das mit den Tenören kann schon stimmen", so leitete Gerhard Heger den sommerlichen Frühschoppen im Gastgarten von "Zum Karl" in Gersthof ein.
     

Herbert Bäuml, Willi Lehner, Gerhard Heger, Kurt Girk sen. und Rudi Koschelu (v.l.n.r.)

Das ur-wienerische Gasthaus "Zum Karl" in Gersthof war Bühne für einen Frühschoppen der besonderen Art. Drei Herren des Wienerliedes, nämlich Kurt Girk sen., der "Sinatra von Wien" genannt, "Die Stimme Wien" Gerhard Heger und Willy Lehner kramten ganz tief in ihren Repertoirs und brachten, teils gemeinsam, teils solo, teils im Duett, selten Gehörtes zutage. Vom uralten Lied, ganz leise, fast behutsam vorgetragen, bis zum kräftigen Gassenhauer war alles vertreten. Begleitet wurden die drei von Herbert Bäuml am Akkordeon und Rudi Koschelu an der Kontragitarre.
 

Hat sich nach langer Krankheit wieder hervorragend erholt: Trude Mally

Der große Gastgarten mit den alten Kastanienbäumen war bis auf den letzten Platz besetzt, an diesem wunderschönen Sonntagvormittag der sich bis in den späten Nachmittag ausdehnte. Ein offizielles Ende gab es nämlich nur insoferne, als sie die Künstler fürs Kommen bedankten, die Bühne verließen und an einem der großen Tische platznahmen. Um: weiterzusingen und zu spielen.

Zur goßen Freude aller war die große Wiener Dudlerin Trude Mally unter den Gästen, die sich nach langer Krankheit wieder hervorragend erholt hat, wie ebenfalls alle feststellten. Sie nimmt, wie sie erzählte, auch ihre monatlichen Abende beim Wiener Restaurant & Bierschank Prilisauer "Prilisauer" wieder auf. Man sollte aber sicherheitshalber dort vorher anrufen (Telefonnummer siehe Link). Trude Mally ließ sich zu ein paar Liedern überreden.
 

Ausnahmsweise einmal "Die drei Zuhörer": Gerhard Heger, Kurt Girk sen. und Willi Lehner (v.l.n.r.)

     
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erstellt am 13. 08. 06 © http://www.daswienerlied.at