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| Mit Wienerliedern auf der Donau Die DDSG Blue Danube hat mittlerweile mehrere Schifffahrten im Programm, die sie mit Wienerlied und Heurigenbuffet anbietet. Erich Zib von "Radio Wienerlied" ist damit regelmäßig unterwegs, auch das Hans Ecker Trio und die "Weltpartie" waren schon dabei. |
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Die "MS Vindobona" unterwegs mit und für‘s Wienerlied |
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| Mit 201 Dampfern und mehr als 750 Anhangfahrzeugen ohne eigenen Antrieb ist die "Erste Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft" (Erste DDSG) gegen Ende des 19
Jahrhunderts die größte Binnenschiffahrtsgesellschaft der Welt. Damals waren auch noch Hochseeschiffe
unter der österreichischen Flagge unterwegs, gehörte doch die Adria-Hafenstadt Triest noch zum Kaiserreich.
Zwei Weltkriege und der Verlust nahezu aller Ressourcen zwangen die Erste DDSG in eine völlig neue Rolle.
Auch wenn es ein paar Jahrzehnte dauern sollte, ist der ehemalige Staatsbetrieb in die Bereiche Frachtschifffahrt
(DDSG-Cargo GmbH) und Fahrgastschifffahrt (DDSG-Donaureisen GmbH) zwecks Privatisierung geteilt und in den 90ern
wirtschaftlich geworden. Uns aber interessiert aber die DDSG Blue Danube. Sie ist genau genommen kein Nachfolge- betrieb, sondern wurde als Tochter von Verkehrsbüro und Wiener Hafen neu gegründet. Und sie schafft erfreulicherweise - mit ihren Wienerlied-Fahrten eine Tradition. Es war früher schon durchaus üblich, bei Rundfahrten "aufzuspielen", mit Walzerklängen oder Operettenmedodien die Wien-Gäste auf die Donau zu begleiten. "Mit Wienerliedern die Donau neu erleben" Mit den Wienerliedfahrten wurde 1995 angefangen. Damals noch mit Heinz Hellberg von der Wiener Volksoper, Gabriele Ebertseder aus München und drei Damen, die als "Fledermäuse" aufgetreten sind (sie kamen aus Rumänien und waren ausgebildete Musikerinnen). Insgesamt waren 28 Fahrten für dieses Jahr geplant, die sind aber überhaupt nicht gelaufen und man wollte dann wieder alles einstellen. "Radio Wienerlied"-Macher und Musiker Erich Zib erinnert sich, daß sieben Musiker für "drei bis sieben Leute Programm gemacht haben." Da dürfte wohl im Marketing etwas nicht ganz so gelaufen sein. Als einige Zeit später "neue Besen gut zu Kehren begannen", hat sich auch das Interesse an diesem Angebot innnerhalb der DDSG Blue Danube "erneuert". Ein Neustart der "Heurigenfahrt", die nun "Wienerliedfahrt" hieß, sah erst einmal fünf oder sechs Termine pro Saison vor. Eingeschlagen, kann man sagen, denn seit 2005 spielt Erich Zib in unterschiedlichen Formationen jede Woche auf einem Schiff. Sein Vorschlag, zwei andere Wienerlied-Gruppen mit eigener "Fangemeinde" einzuladen, ebenfalls "Wienernliedfahrten" musikalisch zu gestalten, traf bei DDSG Blue Danube auf offene Ohren und beim Publikum auf große Zustimmung. Vielleicht führen die bisher erzielten Erfolge dazu, daß es eine Ganztagesfahrt in die Wachau oder nach Preßburg geben wird. Erich Zib ist jedenfalls bester Dinge, kann sich vorstellen, daß bei so einer "großen Fahrt zum Beispiel Horst Chmela, die ,Weltpartie‘, das ,Hans Ecker Trio‘ und das ,Duo Zib-Horacek‘ (oder andere Formationen) gemeinsam für ein paar Stunden abwechslungsreicher Wiener Musik sorgen könnten." Vielleicht sogar mehrere Male im Jahr, wie "Mr. Radio Wienerlied" ergänzt. |
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Franz Horacek (li.) und Erich Zib, "Urgesteine" auf den Schiffen
der DDSG, erfüllen natürlich |
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| Doch zurück zum aktuellen Angebot: Heute widmet sich die DDSG Blue Danube dem Kulturgut
Wienerlied auf der "MS Vindobona" und der "MS Vienna". Bei diesen Wienerlied-Schifffahrten
erleben Sie einen echten Wiener Abend in fröhlicher Stimmung, unterstützt durch ein reichhaltiges Heurigenbuffet
(es gibt Aufstriche, Blutwurstplatte mit Senf und Kren, Faschierte Laibchen, Backhendl, kleine Wiener Schnitzel,
Apfelstrudel und Topfenstrudel mit Vanillesauce) und: Wiener Lieder quer durch die Jahrhunderte zum Mitsingen und
Mitschunkeln - soviel das Herz begehrt. Die abendlichen Rundfahrten beginnen bei der "Schwedenbrücke", also praktisch in der inneren Stadt, um 19:45 Uhr, wobei man eine halbe Stunde vor Abfahrt auf die Schiffe kann. Dann führt die kleine Reise über die Nußdorfer Schleuse, hier werden vier Meter Höhenunterschied überwunden, auf der Donau stromaufwärts bis Nußdorf, wo man einen herrlichen Ausblick auf den uralten Weinort und das beleuchtete Stift Klosterneuburg genießen kann. Dann zieht, stromabwärts, das "neue" Wien an einem vorbei, die Skyline der in den letzten Jahren entstandenen Wohn- und Bürobauten und -türme. Und während all dem erfüllen die Wienerlied-Musiker Ihre musikalischen Wünsche. Spätestens bei der Wende, also etwa in der Halbzeit (und wenn die meisten mit dem Essen fertig sind), werden Lieder aufgespielt, deren Texte, oder zumindest die Refrains, Sie auch mitsingen können. Pünktlich um 23 Uhr legen die Schiffe wieder am Schwedenplatz an. Sie sollten diese etwas mehr als drei Stunden selbst einmal erleben - sie sind durch und durch Wienerisch. |
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Wien (im Bild sehen wir "Nußdorf"), wie man es sonst nicht sieht. |
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| Hier geht es zur Fotoseite vom 11. Mai >>> | ||||||
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erstellt am 25. 05. 06 © http://www.daswienerlied.at |
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