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| Nachwuchswettbewerb des HBB 2008 Der Humanitäre Bund der Berufssänger bot auch im Jahr 2008 wieder jungen Gesangstalenten die Möglichkeit, ihr Können auf dem Sektor Wienerlied und Operette zu präsentieren. Der Wettbewerb war heuer dem Andenken an den beliebten Operettentenor Franz Stanner gewidmet.Die Teilnehmer hatten entweder zwei Wienerlieder oder je ein Wiener- und ein Operettenlied vorbereitet. |
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Hans Karl Pilz, Waltraud Kessler-Stanner, Astrid Haberhauer, Laura Scherwitzl,
Ingo Rickl, Helene Lukassen, |
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| Am Samstag, dem 29.März, war es wieder einmal so weit: Der Humanitäre Bund der
Berufssänger (HBB) bot, wie jedes Jahr, jungen Gesangstalenten die Möglichkeit, ihr Können auf dem
Sektor Wienerlied und Operette zu präsentieren. Der Wettbewerb – dem Andenken an den beliebten Operettentenor
Franz Stanner gewidmet – fand im Gasthaus Hiess statt, der "Heimat" des Vereines im 16. Bezirk. Die drei
fachkundigen Juroren Waltraud Kessler-Stanner (Witwe nach Franz Stanner), Hans Karl Pilz (er ist Tenor und war
an der Wiener Volksoper) und der Journalist Ingo Rickl Journalist hatten die Bewertung durchgeführt. Und es
war eine schwere Entscheidung, da alle jungen Künstler die Wertung "sehr gut" verdient hätten
– doch leider gab es "nur" Preise für die Gewinner der ersten vier Plätze. Vier? Ja, Sie haben
richtig gelesen. Fredi Hartl, der scheidende Obmann des HBB, erklärte die Tatsache, daß es
zwei vierte Preise gab, damit, daß er selbst immer vierte Plätze gewonnen hätte – so sie ausgelobt
worden wären. Nun hat er das beim HBB einfach eingeführt. Bereits in den Vormittagsstunden gab es für alle Beteiligten im Konzerthaus noch eine Generalprobe unter der strengen, doch fürsorglichen Leitung Prof. Fritz Bruckners. Bevor der Wettbewerb begann, gab es nach Begrüßung der Gäste durch Fredi Hartl die "Hofübergabe" an die ihm nachfolgende Dr. Ingrid Pachmann. "Mit ihr startet der HBB in eine neue Zeit, die wir altgewordenen Wiener-Musik-Aktivisten einfach zur Kenntnis nehmen müssen", erklärte Hartl. Dr. Ingrid Pachmann studierte Pädagogik, Publizistik und Wirtschaftswissenschaften, promovierte an der Uni Wien und machte vor allem als Journalistin Karriere. Mit Musik aufgewachsen – ihre Mutter war Zitherlehrerin – hat sie in Schul- und Heimatbezirks-Chören gesungen und sich später mit Musik von Klassik bis zur Volksmusik beschäftigt. Pachmann: "Ich habe Wiener Musik von Stolz bis Hodina inhaliert und meine persönliche Pflicht begriffen, einen Beitrag zur Pflege unserer in der ganzen Welt geliebten Wiener Musik zu leisten. Diese Erkenntnis vertiefte sich später in Gesprächen mit echten Wienerinnen und Wienern für einige meiner Bücher, z.B. mit Käthe Musil über die Geschichte ihrer ,10er-Marie‘ oder Franz Antel für das noch kurz vor seinem Tod erschienene Buch ,Servus Franz, grüß dich‘." In den Jahren dieser Recherchen lernte sie auch Fredi Hartl kennen und freute sich über ihre Berufung zur Nachfolgerin als Obfrau des HBB sehr. "Ich denke, daß ich für die Bewältigung meiner Aufgaben beim HBB Wien-Musik-Wissen brauchen und mit meinem Engagement für die mir am Herzen liegende Traditionspflege tun kann." Doch zurück zum Wettbewerb. Als Einleitung der Veranstaltung gab es ein Kurzvideo über Franz Stanner, zusammengestellt von Walter Gaidos, den wir als hervorragenden Interpreten von Operetten-, Wienerliedern und Evergreens kennen. Was viele nicht wissen: er ist auch preisgekrönter Amateurfilmer. Moderiert hat Leopold Hawelka, er ist uns doch auch durch seine heiteren und launigen Vortrags-Schmankerln bestens bekannt. Doch dann ging es los. Ein wenig nervös, doch bravourös, boten die jungen Talente – am Klavier begleitet von Prof. Fritz Brucker – den Gästen ein fantastisches Programm, das mit viel Beifall belohnt wurde. Es gab zwei Durchgänge und zur Auswahl standen für jeden der Teilnehmer entweder ein Operettenlied und ein Wienerlied, oder zwei Wienerlieder. In der Reihenfolge ihrer Auftritte sangen: |
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| Es gibt aber für die Nichtgekürten keinen Anlaß zum Traurigsein, alle haben ihr Bestes gegeben und wir wünschen ihnen viel Glück und Erfolg für ihren weiteren musikalischen Werdegang! | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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HSK |
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| Hier geht es zur Fotoseite vom 29. März >>> | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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erstellt am 11. 04. 08 © http://www.daswienerlied.at |
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