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| HBB: "Von der Operette bis zum Wienerlied" Zu seinem monatlichen musikalischen Nachmittag lud der "Humanitäre Bund der Berufssänger" mit einem bunten Melodienreigen von der Operette bis zum Wienerlied. Mit dabei waren Helene Lukassen, Rudolf Vodicka, Ernst Lintner und Christl Prager, die "Königin des Wienerliedes". Karl Macourek begleitete am Klavier und Leopold Hawelka führte humorvoll durchs Programm. |
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Karl Macourek, Rudolf Vodicka, Hans Fuchs, Leopold Hawelka, Helene Lukassen, Ernst Lintner und Christl Prager |
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| Am Samstag, dem 24.November, gab es beim HBB – dem Humanitären Bund der Berufssänger
– wieder den einmal monatlich stattfindenden musikalischen Nachmittag mit einem hochkarätig besetzten Programm.
Da Fredi Hartl, der Obmann des Vereines, aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei
sein konnte, übernahm der auch als Vortragskünstler geladene Leopold Hawelka die komplette Moderation des Abends. Und die war einfach herzerfrischend,
humorvoll und köstlich und vieles stammte aus seiner Feder. Erst kürzlich moderierte er auch in Robert Becherers humorvollen Abenden „Wienerisch vom Feinsten – oder wos?“ beim Heurigen
Berger in der Himmelstraße. Der Tenor Rudolf Vodicka eröffnete das Programm mit Liedern von Ralph Benatzky, gefolgt von der jungen Sopranistin Helene Lukassen. Sie sang unter anderem “Das Reserl von Wien“, "Das Glück is a Vogerl“ und begeisterte das Publikum mit dem eigentlich für einen Mann geschriebenen Lied „In der Kellergass’n“. Anschließend sang der Tenor Ernst Lintner Lieder von Johann Strauß und Leo Fall. Die beiden Tenöre sind u.a. in den Programmen des „Neuen Künstlerforum aus Wien“ zu hören. Christl Prager, "Königin des Wienerliedes", gab mit ihrem Vortrag den erwarteten Touch ins Urwienerische mit den Liedern „Jede Noten von an Weanaliad“ von Lothar Steup und Josef Kaderka. Mit diesem Lied gewann sie ihren ersten Wettbewerb und legte damit den Grundstein zu ihrer Karriere. Auch „Zimmer, Kuchl, Kabinett“ sowie „I muaß jeden Tag mei Weanaliad hör’n“ aus ihrem Repertoire rundeten den ersten Teil des Nachmittags ab. Im zweiten Teil traten alle Künstler noch einmal auf wieder begleitet mit launigen Schmankerln von Leopold Hawelka, Rudolf Vodicka versuchte sich zum ersten Mal mit einem Wienerlied und zwar „I hab halt a Faible für Ober St.Veit" und erntete mit diesem Ausflug ins Wienerische reichlich Applaus. Helene Lukassen wechselte zu Couplets und amüsierte alle mit ihrem lustigen Vortrag mit Liedern von Hugo Wiener. Christl Prager verabschiedete sich mit den Liedern „Wien im Mai“, "Bei der Heanasteig’n“ und anschließend sehr temperamentvoll und energiegeladen, wie man sie kennt, mit „Jössas Kinder kost’s den Wein“. Von Ernst Lintner hörten wir „Liebste, glaub an mich“ aus „Schön ist die Welt“ und als „Tüpfchen auf dem i“ drei fantastische Duette gemeinsam mit Rudolf Vodicka und zwar „ Hü – ho!“, besser im Ohr vielleicht als „I schrei hü….I schrei ho…!“, weiters „Du narrischer Kastanienbaum“ und „Was Öst’rreich is“ von Johann Schrammel. Gemeinsam mit den Künstlern verabschiedeten sich Elfi Hartl und der Obmann-Stellvertreter Hans Fuchs mit dem Lied „Sag zum Abschied leise servus“ und ließen diesen schönen Nachmittag damit auch leise ausklingen …. Ein Extra-Applaus gebührt dem Pianisten Karl Macourek: Er begleitete die Interpreten souverän durch das ganze Programm und nahm jede Hürde bravourös und gelassen – trotz der ihm oft ein wenig hektisch vorgelegten Notenblätter. |
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HSK |
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erstellt am 07. 12. 06 © http://www.daswienerlied.at |
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