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Otti Schwarz und die „Weana Spatzen“
am Ameisbach

Der Kabarettist Otti Schwarz und das Duo „Weana Spatzen – Fredi Gradinger, Akkordeon und Gesang, und Rudi Koschelu, Kontragitarre und Gesang, boten ihren Gästen im ausverkauften „Schutzhaus am Ameisbach“ ein Programm, das seinem Namen alle Ehre machte. „Wienerisch zum Zerkugeln“.
Fredi Gradinger, Otti Schwarz und Rudi Koschelu 

Fredi Gradinger, Otti Schwarz und Rudi Koschelu (v.l.)

Die Kombination mit dem hervorragenden Kabarettisten Otti Schwarz und den "Weana Spatzn" Fredi Gradinger am Akkordeon und Rudi Koschelu an der Kontragitarre – natürlich auch beide mit Gesang vertreten – übertraf alle Erwartungen und machte dem Motto "Wienerisch zum Zerkugeln" alle Ehre.

Beim Einlaß in den Saal des "Schutzhauses am Ameisbach" fand man Otti Schwarz schon "im Schweiße seines Angesichts" an der Abendkassa arbeiten, perfekt wickelte er diesen kommerziellen Teil seines Abends ab, begrüßte alle Gäste freundlich und humorvoll. Bereits nach diesem "Entree" fanden wir sofort die für uns reservierten Plätze und eine köstliche Forderung über diverse "Verhaltungsregeln" während der Veranstaltung. Verraten wollen wir es nicht, denn bestimmt gibt es dieses auch bei anderen Gelegenheiten zu lesen, sie sollten dies auch selbst tun!
Otti Schwarz

Otti Schwarz

Nachdem alle Gäste mit der herrlichen Küche des Schutzhauses "abgefüttert" und zufrieden waren, konnte das Programm beginnen. Mit dem Duo Fredi Gradinger und Rudi Koschelu und dem "Harry Lime Thema" startete es, Otti Schwarz gesellte sich dazu und dann ging es schon zwerchfellstrapazierend und pausenlos weiter. Die behandelten Themen waren quer durch den "Gemüsegarten", von der Tangente über Film, Aristokratie, High Society, Trinker usw. und es ging zügig dahin. Und wenn es zum Thema passende Lieder gab, und die hatten die "Weana Spatzen" allemal griffbereit, wurde dazwischen gesungen und gespielt. Zum "Trinker" und zum "Heurigenbesuch" paßte natürlich das Lied "Mei Gurgel hat heut Waschtag". Nach diesen weinseligen Vorträgen paßte dann "Geh borg mir doch dein G'sicht" wieder für den so "grauenhaften" nächsten Morgen perfekt dazu. Es folgten G'schichten über das Sporteln, das Essen ("Mei Wamp'n") usw.
Fredi Gradinger

Fredi Gradinger

Zum Thema "Sporteln" stellte Fredi Gradinger ein Lied mit dem Titel "Mir san auf der Insel daham" aus seiner neuen CD "Eisbeer oder Erdbär – Frag den Alfred" vor. Dann gab es wieder Donauinsel-Geschichten zum "Zerwutzeln" dazu. Natürlich gab es zwischendurch auch noch andere musikalische Schmankerln, wie z.B. Rudi Koschelus Dudler und G'stanzeln. Auch wurden Lieder aus der neuen CD vom "Trio Wien", wie zum Beispiel "I red im Schlaf", vorgestellt. Endlos lustig mit brillantem, köstlichem Humor verging die Zeit wie im Flug. Mehr verraten wir nicht, man muß so einen Abend live erleben! Schön war es!
Rudi Koschelu 

Rudi Koschelu

Alle Fotos: daswienerlied.at/HSK
     
Othmar "Otti" Schwarz
wurde im Mai 1945 als "Otti" in Wien geboren. Nachdem vier Klassen Volks- und fünf Klassen Gymnasium genossen waren, betätigte er sich als Lehrling in einem Technischen Zeichenbüro, danach in einer Buchbinderei, auch in einer Buchdruckerei, und absolvierte letztendlich noch die kaufmännische Lehre in einem Import-/Export-Unternehmen in der Holzbranche.

Dann aber rief ihn das bunte Leben selbst: er jobbte als Bau-Hilfsarbeiter, bei Speditionen, war Kellner und Zeitungs-Kolporteur, verkaufte Stoffe, Leuchten, Werbung und Autos, verdingte sich als Chauffeur in einem Fischhandels-Unternehmen und verdiente sein Geld als erfolgreicher Repräsentant für Schlachtanlagen.

Während all dieser Tätigkeiten schaute er den Leuten "aufs Maul" und sammelte ganz instinktiv jede Menge Stoff für seine späteren, humorigen "Gschichtln". Da ihn ja bereits als Kind die Muse geküßt hatte und er bereits im zarten Alter von zwölf Jahren seine ersten "humorigen Reimereien" verfaßte, war ihm seine künstlerische Laufbahn eigentlich schon vorbestimmt.

Ende 1998 verkaufte er sein zwischenzeitlich florierendes Export-Unternehmen und wagte den doch sehr riskanten Sprung in die künstlerische Selbständigkeit: mit der in vielen Jahren angeeigneten Zähigkeit trotzte er den vielen Stolpersteinen einer künstlerischen Karriere in Österreich und darf heute, nach 12 Jahren harter Bühnenarbeit, auf eine stattliche Fan-Datei und eine beachtliche Anzahl von ausverkauften Vorstellungen verweisen.

Mit der humorigen Beschreibung allzu menschlicher Eigenschaften hat er sich inzwischen viele Freunde und Fans geschaffen. Vielleicht auch deshalb, weil seine Gedichte niemals peinlich, vulgär, politisch oder gar aggressiv sind, wird Otti Schwarz immer wieder als "Rahmenprogramm" anläßlich von Firmenfeiern, Jubiläen, Betriebs-Heurigen, Produkt-Präsentationen, etc. verpflichtet, um seine herzerfrischende Performance zum Besten zu geben.

Bislang erschienen:

Buch "Humor vom Feinsten!"
CDs "Gefährliche Heimfahrt"
  "Der Biedermann"
  "Grimms Märchen zum Zerkugeln"
(Rotkäppchen und wer sunst no oller gfressn wird....)
  "Wer a Göd hod (oder kans)
DVD "Gibt´s des a?"

http://www.ottischwarz.at
   

HSK

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erstellt am 17. 05. 10 © http://www.daswienerlied.at