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| 75. Geburtstag von Robert Becherer 70. Geburtstag von Prof. Felix Lee Ins "Schutzhaus Ameisbach" lud der Verein "Wiener Volkskunst" am 21. September zu einem gelungenen Geburtstagsfest für zwei hervorragende Künstler des Wienerliedes – die aber ihrerseits das Publikum beschenkten. |
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von links: Prof. Leopold Grossmann, Prof. Gertrude Kisser, Prof. Felix
Lee, Robert Becherer, |
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| Am 21 September veranstaltete die Wienerlied-Vereinigung
"Wiener Volkskunst“ unter dem Motto: “A echtes Wienerlied“ im Schutzhaus „Ameisbach“ einen wunderschönen
Abend, um zwei große Künstler zu ehren. Robert Becherer feierte heuer seinen 75.Geburtstag, wurde bereits am 19. Mai mit dem „Goldenen Verdienstzeichen des Landes Wien“ ausgezeichnet und bot uns an diesem Abend
Eine kleiner Rückblick soll soll uns ein wenig von seinem bewegten Leben in Erinnerung bringen. Robert Becherer ist das Kind von internationalen Artisten und machte schon als Junge unter dem Namen „Der kleine Bobby – das Wunderkind“ Bekanntschaft mit den Brettern, die die Welt bedeuten“ und wurde schon damals in kürzester Zeit mit seinen Auftritten im "Leicht-Varieté" und in der "Weltschaubühne" bekannt. Er spielte Akkordeon und wurde von seinen Eltern mit Geige und Gitarre begleitet. Die Kriegsjahre selbst brachten auch ihm Schweres. Und noch wenige Tage vor dem Ende des Krieges, am 6. April 1945, wurde er durch einen Bombenabwurf von einem russischen Tieflieger schwer verletzt und man mußte um sein Leben bangen. Doch das kräftige Bühnenblut, das in ihm fließt, machte ließ ihn überleben. Auftritte und Engagements in Film, Theater, Werbung, in 60 TV- Spots, 13 Jahre Modenschau im Gartenbau-Kino und als Conferencier erfüllen sein Leben. Er begann zu Schreiben und Komponieren, gewann einen Wienerlieder-Wettbewerb und ist – nicht erst heute – aus der Szene nicht mehr wegzudenken. |
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Fast bis auf den letzten Platz gefüllt: der Veranstaltungssaal im Schutzhaus Ameisbach |
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| Prof. Felix Lee feierte am 9.September er seinen 70.Geburtstag in seiner Geburtsstadt Wien. Sein Vater, ein Musikstudent aus China, studierte in Wien und lernte da seine Mutter kennen, kurz darauf wurde auch schon Hochzeit gefeiert. Leider lernte Felix seinen Vater nie kennen, da es diesen gleich
Prof. Lee studierte am Konservatorium der Stadt Wien Akkordeon, Klavier und Komposition. Pädagogische Tätigkeiten an Volkshochschulen und an den Lehranstalten der Stadt Wien folgten und er gründete das Ensemble „Wiener Akkordeon-Solisten“. Als "Gola Akkordeon-Duo" mit Prof. Gertrude Kisser, sie ist seine Musik- und Lebenspartnerin, gab es unzählige Auftritte bei Konzerten, im Rundfunk sowie im Fersehen. Viele Kompositionen für Akkordeon sind auf Tonträgern erschienen und wurden vom ORF ausgestrahlt. Er komponierte auch für das damalige ORF-Orchester Karel Krautgartner unter der Leitung von Hans Salomon. Viele Ehrungen wurden ihm zuteil, wie z. B. "Die Johann Straß-Plakette", "Der Goldene Violinschlüssel", "Die große Plakette für Verdienste um das Wienerlied", die Auszeichnung durch den Bezirksvorsteher von Rudolfsheim-Fünfhaus, Walter Braun, sowie "Das Goldene Ehrenzeichen des Harmonikaverbandes Österreich“. Doch nun zurück zu den wunderschönen Abend im Schutzhaus „ Am Ameisbach“. Den beiden Künstlern zu Ehren machten musikalisch ihre Aufwartung: Evelyn Unger mit spritzig-witzig, temeramentvoll vorgetragenen Liedern und Couplets, und Karin Pagmar, der große Star aus Schweden. Einzigartig ist das Timbre in ihrer gewaltigen Contra-Alt-Stimme, die drei (!) Oktaven umfaßt. Bei Festspielen, in der Kammeroper Wien, in Theatern und Konzertsälen in Deutschland und Wien begeistert sie vor allem durch ihre Zarah Leander-Interpretation. Man brauch nur die Augen zu schließen, um die große Leander zu erleben. Wie immer am Ende eines Berichtes genannt, sei die hochprofessionelle und nicht minder einfühlsame musikalische Begleitung durch Prof. Leopold Grossmann am Piano erwähnt. Aber, so dürfen wir hier anmerken, das macht ihm, der sich nicht daran stört, immer in der zweiten Reihe zu stehen, nichts aus. Die gemeinsame Musik ist ihm wichtig, nicht im Vordergrund zu stehen. Einer, der – aus sozusagen "amtlichen Gründen" im Vordergrund stand, war der Obmann der Vereinigung, Alois Melchert, der durch den Abend führte und durch ein paar heitere Geschichten auch mehrfach Lachstürme auslöste. |
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| HSK | ||||||||||||||||||||||||||
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erstellt am 01. 10. 05 © http://www.daswienerlied.at |
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