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"I bin halt a klaner Strawanzer" Die Vereinigung "Wiener Volkskunst" hat diesmal Claudia Puhr, Peter Paul Hassler, Rudi Luksch, Gerhard Heger und Clemens Schaller zu ihrer monatlichen Veranstaltung ins "Schutzhaus Ameisbach" eingeladen. Hannes Patek moderierte launig einen von Prof. Leopold Großmann geplanten und von Obfrau Sylvia Wally organisierten – wunderbaren – Abend… |
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Claudia Puhr, Prof. Leopold Grossmann, Clemens Schaller, Peter Paul Hassler, |
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Am Mittwoch, dem 21. Mai, lud die Vereinigung "Wiener Volkskunst" zu ihrer monatlichen Veranstaltung ins "Schutzhaus Ameisbach" – diesmal unter dem Motto "I bin halt a klaner Strawanzer". Es war der letzte Abend vor der großen Sommerpause. Die neue Obfrau, Sylvia Wally, begrüßte ihre Gäste und wieder sind viele gekommen, um einen dieser schönen Abende mitzuerleben. Sogar Gäste aus Deutschland und vom Schwimmklub Wörgl kamen angereist. Prof. Leopold Grossmann eröffnete musikalisch das Programm, Hannes Patek, ein Profi und "alter Hase" seines Metiers, übernahm dann das Mikrophon, um durch den Abend zu führen. Und wie er führte! Köstlich, humorvoll, mit Witz und Charme trieb er den ohnehin durch die bereits sommerlichen Temperaturen erhitzten Gemütern der Gäste die Lachtränen aus den Augen und bat als ersten Interpreten des Abends Peter Paul Hassler, Mitglied des Wiener Staatsopernchores, auf die Bühne. Begleitet vom nimmermüden, fantastischen Prof. Leopold Grossmann brachte er uns mit seiner herrlichen Baßstimme u.a. "Als Büblein klein an der Mutterbrust" aus der Oper "Die lustigen Weiber von Windsor" von Otto Nicolai, "Die Uhr" von Carl Loewe, "Ach ich hab sie ja nur auf die Schulter geküsst" aus dem "Bettelstudent" von Millöcker usw. zu Gehör. Hassler widmet sich seit 1996 ganz besonders dem deutschen romantischen Lied und veranstaltet laufend in Wien und den Bundesländern Liederabende. Seine besondere Zuwendung finden Balladenvertonungen von Carl Loewe, Zyklen von Robert Schumann und Franz Schubert im Besonderen. Claudia Puhr fesselte das Publikum mit ihrem fantastischen Vortrag mit Arien aus Oper und Operette, so z. B. Franz Lehar's Operette "Paganini", Gioacchino Rossini's "Vilja,oh Vilja" und unter anderen " Schlösser die im Monde liegen" von Paul Lincke. Auch Clemens Schaller, unser "Newscomer" in der Wienerlied-Szene, war eingeladen und konnte sich vor einem großen Wienerlied-Publikum präsentieren und erntete mit seinem Vortrag und eigener Klavierbegleitung mit wienerischen Gustostückerln vom Althergebrachten bis zu Liedern aus eigener Feder viel Anerkennung und Applaus. Es folgte ein Piano-Solo von Prof. Leopold Grossmann und zwar der schöne Walzer "G'schichten aus dem Wienerwald", danach gab es eine kurze Pause. In den zweiten Teil stiegen Rudi Luksch am Akkordeon und Gerhard "Die Stimme Wien" Heger mit dem Lied, nach dem der Abend benannt wurde, " I bin halt a klaner Strawanzer" von Rudi und Vater Georg Luksch ins Programm ein und Luksch erzählte, daß dieses Lied 1964 mit dem legendären Schmid Hansl auf eine Single eingespielt wurde. Und in dieser Zeit wechselte auch Rudi Luksch von der allgemeinen Unterhaltungsmusik in die Wienerlied-Szene, der er bis heute treu blieb. Wir haben schon sehr oft über diese beiden Größen des Wienerliedes berichtet und wieder waren sie "große Klasse" und erfreuten das Publikum mit Liedern aus der "untersten Lad" wie "Fesch muaß geh'n" von Oskar Schima oder "Der Wiener Trobadour" von Roman Domanik-Roll usw. Von Rudi Luksch im Solo hörten wir dann "Wean is mei Wöd" von ihm und Franco Andolfo nach der gleichnamigen CD. Noch einmal traten alle oben erwähnten Künstler auf und Sylvia Wally und die Vereinsmitglieder hatten die nette Idee Neues einzubringen, und so wurden nicht wie meistens nur die Künstler mit Auszeichnungen bedacht sondern auch langjährige, treue Mitglieder: KR Johann Seidl (40 Jahre) und Friederike Terkal (Gattin der unvergesslichen KS Karl Terkal), Prof. Walter Heider und Adolf Bergmann, für 30 Jahre Mitgliedschaft bei der Wiener Volkskunst, mit dem goldenen Vereinsabzeichen mit Urkunde durch Präsident Prof. Leopold Grossmann und Obfrau Sylvia Wally geehrt. Nachdem der neue Vize-Obmann Adolf Karger Vereinsbezogenes, insbesonders die Sommerpause und die Herbsttermine bekanntgab, verabschiedeten sich alle Künstler – inklusive Gästechor – mit der Vereinshymne "Spät is' word'n". |
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Prof. Leopold Grossmann und Sylvia Wally gratulierten Friederike Terkal
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"Spät is´ word´n": Peter Paul Hassler, Claudia
Puhr, Prof. Leopold Grossmann, |
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Ein Blick in den, wie immer, vollbesetzten Saal (die in diesem Bild vorderen, |
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erstellt am 05. 06. 08 © http://www.daswienerlied.at |
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