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| Hommage an Heinrich Strecker am Ameisbach Die "Wiener Volkskunst" eröffnete die heurige Herbstsaison mit einem fantastischen Abend zu Ehren des großen Komponisten Heinrich Strecker unter dem Motto: "Hätt mas net, so tät mas net". Das Programm bestritten Martina Dorak, Gabriele Kridl, Prof. Walter Heider, Herbert Pirker, Franz Chmel und Prof. Leopold Grossmann. Als Ehrengast war Erika Strecker aus Baden angereist. |
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Erika Strecker, Herbert Pirker, Prof. Leopold Grossmann, Franz Chmel, Gabriele Kridl und Prof. Walter Heider |
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| Es gibt heuer viele Veranstaltungen, in denen dem großen Komponisten Heinrich
Strecker zum 25. Todestag mit Konzerten die Ehre erwiesen wird. So auch am 20. September bei
der "Wiener Volkskunst" im Schutzhaus "Am Ameisbach" im 14. Bezirk. Die Veranstaltung stand
unter dem Motto "Hätt mas net, so tät mas net!" Es war ein wunderschönes Programm mit einem Publikum, das in stiller Begeisterung den schönen Weisen und deren Vortrag lauschte. Es sangen Martina Dorak, die bekannte und beliebte junge Sängerin der Wiener Volksoper, sowie Gabriele Kridl, sie ist in der Welt der Operette, der Show- und Musicalszene zuhause und es verbindet sie bereits seit Jahren eine enge Beziehung zum Stadtheater Baden. Und natürlich auch Prof. Walter Heider, wer könnte besser diese herrlichen Lieder interpretieren, moderierte auch diesen schönen Abend. Geboten wurde ein reichhaltiges Sortiment der schönsten Strecker-Melodien wie "Ja, ja, der Wein ist gut", "Drunt in der Lobau", "Schön ist's in Baden", "Jessas, jessas, wo is denn a Musi", "Meine Damen meine Herren" und natürlich auch das Lied, unter dessen Titel das Motto des Abends lief: "Hätt mas net, so tät mas net!" Und noch viele andere folgten, unerschöpflich ist das Schaffen Heinrich Streckers. Prof. Leopold Grossmann begleitete bravourös wie immer die Künstler am Klavier. Eine große Überraschung war Franz Chmel, der seiner Mundharmonika Melodien entlockte, bei denen man sich nie gedacht hätte, daß sie auf diesem Instrument zu spielen möglich wären. Dazu zählten etwa die "Die Toselli-Serenade" oder der "Czardas" von Monti. Chmel ist geborener St. Pöltner und gehört zu den wenigen Musikern, die mit der Mundharmonika klassische Musik erfolgreich interpretieren. Chmel ist ein Revolutionär auf der klassischen Mundharmonika. Er brach mit den herkömmlichen Meinungen über eine bestimmte Tonbildung und technische Grenzen und entwickelte eine Spieltechnik, die ihm erlaubt, selbst schwierigste Werke, die von vielen Mundharmonikaexperten für unspielbar gehalten werden, mit Leichtigkeit zu spielen… Neugierig geworden? Überzeugen Sie sich selbst auf seiner Homepage http://www.chmel.at und genießen Sie diese einmaligen Hörproben. Ein weiterer Höhepunkt war der köstliche Vortrag Herbert Pirkers, wohl allen bekannt als "Gedichterlschreiber" der "Kronen Zeitung", wie er sich selbst bezeichnete. Schmankerln a la carte aus eigener Feder und zwischendurch bot er seinem Publikum noch Geschichten aus dem "Heiteren Bezirksgericht". Die Lachtränen waren vorprogrammiert. Er gab auch eine kleine selbst erlebte Anekdote zum besten und zwar: Herbert Pirker - Lesung in einem PWH, hinter ihm eine Runde Kartenspieler. Sie spielten und spielten und wurden immer lauter, bis einer von ihnen sagte: "Sag'ns können s' net a bisserl leiser lesen, mir vesteh'n ja gar nix mehr!" Wie immer , wenn ein musikalischer Abend der "Wiener Volkskunst" zu Ende geht, verabschiedete Alois Melchert seine Gäste mit dem dem Lied "Spät is' word'n…." , ja spät ist es geworden, aber es war ein unvergesslicher Abend. |
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HSK |
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Foto: "Wiener Volkskunst"/HD |
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erstellt am 07. 10. 06 © http://www.daswienerlied.at |
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