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| "Wenn ma halt wiss'n könnt, was noch die Zukunft bringt" Das "Schutzhaus am Ameisbach" war randvoll, die "Wiener Volkskunst" hatte mit Christl Prager, Angelika Blum, Alexander Klinger und den "16er Buam" auch wieder ein großartiges Programm geboten, das Michael Schrenk launig moderierte. Am Klavier, wie gewohnt, Prof. Leopold Grossmann. |
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Christl Prager, Alexander Klinger, Angelika Blum, Michael Schrenk, Patrick
Rutka |
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| Am Mittwoch, dem 17.Jänner 2007, gab die "Wiener Volkskunst" mit einem großartigen Programm den Auftakt für
das heurige Jahr. Natürlich gehören zu einem großartigen Programm auch großartige Künstler.
So wurden Christl Prager, Angelika Blum, Alexander Klinger, die "16er Buam" sowie Michael Schrenk von der Vereinigung zu diesem Abend
eingeladen. Das Motto dieses Abends lautete: "Wenn ma halt wiss'n könnt, was noch die Zukunft bringt"
und so wurde das gleichnamige Lied aus der Feder von Prof. Leopold Grossmann von ihm gesanglich wie auch instrumental zur Einleitung vorgetragen.
Begrüßt wurden die Gäste vom neuen Obmann der "Volkskunst" Heinz Daxböck, der anschließend das Mikrofon an Michael Schrenk weitergab. Dieser führte als "alter Routinier" mit Witz und Charme und mit vielen Anekdoten aus seinem reichhaltigen Berufsleben und Gedichten von Trude Marzik und Anton Krutisch durch das Programm. Michael Schrenk ist wohl den meisten von uns bekannt von seiner Tätigkeit beim ORF, begonnen mit der journalistischen Arbeit in der Sportredaktion des Hörfunks oder der Musicbox der Jugendredaktion Ö3, ganz besonders als Moderator der damals so beliebten Sendung "Autofahrer unterwegs". Bis heute bezeichnet er sich selbst als einen "begeisterten ORFler" und ist auch als "Reisebegleiter durch das ORF-Zentrum für die 'backstage'-Besucher" tätig. Die "16erBuam", Patrick Rutka an der Knopferharmonika und Klaus P. Steurer an der Kontragitarre, begeisterten die Gäste mit ihrer sympathischen, lustigen Vortragsweise und brachten Lieder aus der "untersten Lad" sowie auch sehr ansprechende Eigenkompositionen (wie z.B. "I hab an Weingart'n am Bisamberg"). Zu einem Gastauftritt war Angelika Blum gekommen. Sie ist eine vielseitige Künstlerin, Schauspielerin, Sängerin und in vielen Sparten der Bühnenszene zuhause. Sie genoß ihre Ausbildung am Konservatorium Wien, schloß ihr Schauspielstudium mit Auszeichnung ab. Die klassische Gesangsausbildung und Musical erhielt sie unter Ingrid Oloffson und schloß eine zweijährige Ausbildung in Jazzdance, klassischem Ballett und Modern Standard an. Die Liste ihrer Engagement würde diesen Rahmen sprengen, es stechen Städte wie Wien, Baden, Bad Ischl oder Los Angeles hervor, in denen sie in zahlreichen Rollen brillierte. Doch nicht nur auf der Bühne, sondern auch in Film und Fernsehen ist sie gerne engagiert, wie etwa in "Tatort"-Folgen oder in "Frame by Frame", Beak film L.A. CA, in der sie in der Rolle der Hannah besetzt war. Angelika Blum überzeugte mit wunderschönen Operetten- und Musicalmelodien oder aber auch mit dem Lied "Wie man eine Torte macht" von Hugo Wiener (da schwingt ganz einfach Cissy Kraners Stimme im Geist mit) das Publikum von der Vielseitigkeit ihres Könnens. Der junge Tenor Alexander Klinger bezauberte mit wunderschönen Liedern von Franz Lehar, Carl Millöcker, Emmerich Kalman usw., um dann, so zum "Drüberstreuen", ein Duett mit Angelika Blum zu singen: "Tanzen möchte ich" aus der "Csardasfürstin". Das waren Stimmen … das Publikum spendete begeisterten Applaus. Und dann kam Christl Prager, die "Königin des Wienerliedes". Und sie sang sich wieder einmal in die Herzen ihrer Fans, egal was sie singt, es klingt einfach großartig. Diesmal begann sie mit dem Lied "Jede Not'n von an Weanaliad", mit dem sie 1977 den ersten Platz bei dem Nachwuchs- sänger-Wettbewerb der Vereinigung "Das Wienerlied" im Schwechaterhof ersingen konnte. Damals war so eine Veranstaltung noch mit Orchesterbegleitung, und zwar spielte das "Große Wiener Rundfunkorchester" unter der Leitung von Kpm. Prof. Karl Grell. Im Schutzhaus Ameisbach doch ging es wienerisch mit "Di und mei Wean", "Bei der Heahnasteig'n draußt vor der Lina" und mit dem sehr stimmungsbringenden Lied "Jössas Kinder, kost's den Wein" weiter. Und dieses aufwendige Programm wurde, wie immer, von Prof. Leopold Grossmann am Klavier – bescheiden, ruhig, doch bravourös und meisterhaft – begleitet. Der Abend endete standesgemäß mit dankenden Worten von Heinz Daxböck und dem Lied "Spät is word'n …" Wenn diese Takte erklingen, nützt gar nix, es gibt keine Zugaben mehr und es ist leider … aus!!! |
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Obmann der "Wiener Volkskunst", Heinz Daxböck |
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HSK |
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erstellt am 25. 01. 07 © http://www.daswienerlied.at |
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