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| Weihnachtsfeier der "Wiener Volkskunst" am Ameisbach Am Mittwoch, dem 14. Dezember, übertraf sich der Verein "Wiener Volkskunst" mit seinem Weihnachtsprogramm selbst. |
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Auf der Bühne sind gerade die Sänger des Wienerlied-Ensembles im Wiener Männergesangsverein zu sehen. |
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| Der Verein "Wiener Volkskunst" feierte mit seinen Mitgliedern und vielen Gästen
im seit vielen Jahren angestammten "Schutzhaus am Ameisbach". Begrüßt wurden alle von Obmann
Alois Melchert und Prof. Leopold Großmann hielt eine sehr feierliche Weihnachtsansprache. Den musikalischen Reigen eröffnete das Wienerlied-Ensemble im Wiener Männergesangsverein unter der Leitung von Rainer Maria Kalchhauser mit weihnachtlichen Liedern. Der studierte Musiklehrer, Medienkomponist, Tontechniker, Dirigent und Jazzmusiker wurde als knapp 25jähriger von Prof. Walter Deutsch zum ORF geholt und wirkt dort hauptsächlich im Landesstudio NÖ als Musikaufnahmeleiter und Programmgestalter in den Bereichen Volkskultur und Unterhaltung. Seit bald 20 Jahren ist er auch als Moderator auf Radio NÖ in Sendungen wie "Gsungen und gspielt", "Für Freunde der Blasmusik", "Blaugelbe Musikantenparade" und anderen zu hören. Trude Marzik las dann in ihrer herrlichen Vortragsweise eine besinnliche Geschichte und auch ein paar heitere Gedichte. Darauf traten die Sopranistin Christine Reiter und der Tenor Prof. Mag. Peter Widholz (Präsident der Johann Strauss-Gesellschaft Wien) auf und begeisterten das Auditorium mit ihren Stimmen und mit weiteren weihnachtlichen Liedern. Die musikalische Begleitung oblag natürlich Prof. Leopold Großmann. Unter den Gästen befanden sich Prof. Walter Heider mit Gattin Julia, H.P.Ö. Heider Poldi Österreich mit Gattin Trude sowie Prof. Marika Sobotka mit Gatten Wolfgang. Prof. Walter Heider, "Der König des Wienerliedes", wurde vom Publikum bestürmt, auch etwas zum Besten zu geben und man brauchte ihn nicht lange zu bitten, er tat es gerne: mit dem Lied "Alle Wasser der Erde" brachte er noch zusätzlich weihnachtlich besinnliche Stimmung. Prof. Marika Sobotka trug zu aller Freude den "Schuaster Pockerl" vor. Weiter ging es dann mit dem "Wiener Zitherlehrerquartett Hannelore Laister", das 1989 gegründet wurde und gehört zu den besten Ensembles auf dem Gebiet dieses Instrumentes zählt. Das auf höchstem Niveau angesetzte Können dieses Quartettes ist in der klassischen Musik und besonders in unserer großartigen Wiener Musikkultur zuhause. Die internationalen Erfolge nicht nur des Quartettes, auch der einzelnen Quartettmitglieder (Prof. Hannelore Laister, Barbara Laister, Sabine Leitgeb und Mag. Monika Laister) als Solisten ist beachtlich und sie begeisterten ihr Publikum nicht nur in der Heimat, sondern auch in Ländern wie Australien, Japan, China, Deutschland, Taiwan, Ungarn, Kroatien, Tschechien. Mit einer weiteren Lesung von Trude Marzik und einen Lied vom Wienerliedensemble ging der erste Teil des Programms mit "Stille Nacht, heilige Nacht" feierlich zu Ende. Im zweiten Teil wechselten sich die Künstler mit einem bunten Programm vom Wienerlied über die Operette und Gedichten sowie Zithermelodien ab und die Gäste gingen dann sehr weihnachtlich eingestimmt nachhause. Es war ein wunderschöner Abend. |
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Ein weiterer Blick in den vollbesetzten Saal im Schutzhaus am Ameisbach;
im Bildvordergrund: |
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Gerlinde Fresmann / mm |
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erstellt am 30. 12. 05 © http://www.daswienerlied.at |
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