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Ehrennachmittag für Eva Oskera

Die Vereinigung "Das Wiener Lied" ehrte Eva Oskera für ihr Bemühen um das Wienerlied mit einem schönen musikalischen Nachmittag. Mit dabei waren: Eva Oskera, Prof. Walter Heider, Prof. Leopold Grossmann, Hubert Mann, Prof. Gerhard Track und Hans Zengerer.

Prof. Walter Heider, Eva Oskera, Prof. Leopold Grossmann und Hans Zengerer

Sonntag, 12. Oktober: Es war ein wunderschöner Herbstag – und es war eine wunderschöne Veranstaltung! Die Vereinigung "Das Wienerlied" veranstaltete in der Königseggasse im 5. Bezirk einen Nachmittag zu Ehren von Eva Oskera, die von ihren Freunden und Fans noch immer liebevoll "Spatz von Wien" genannt wird (mit ihrem wunderschönen, einfühlsamen Vortrag würden wir sie gerne "Lercherl von Wien" nennen). Sie wurde in diesen Stunden für ihre besonderen Verdienste um das Wienerlied mit der "Goldenen Johann Strauß-Statuette" und einer Urkunde geehrt, überreicht vom Präsidenten der Vereinigung, Prof. Gerhard Track, und Obmann Prof. Walter Heider.

Hans Zengerer eröffnete nach der Begrüßung der Gäste am Keybord das Programm, um dann die Tasten am Flügel an Prof. Poldy Grossmann zu übergeben. Prof. Walter Heider las das Gedicht "Mei' Wunsch wär: Spielts a Weanaliad" aus der Feder von Andreas Christian Stassler, Sohn des bekannten Texters Adi Stassler, der auch an diesem Nachmittag als Gast anwesend war und den jungen Nachwuchspoeten Hubert Mann mitbrachte, der im Laufe des Programms Kostproben seiner Mundart-Gedichte vortrug.

Prof. Gerhard Track erzählte einige Anekdoten von seine Amerikaaufenthalten und begleitete Prof. Walter Heider am Klavier mit der Eigenkomposition "Diese Welt". Der erste Teil der Veranstaltung galt dem Wienerlied und war sehr abwechslungsreich und schön. Eva Oskera brillierte Solo und im Duett mit Heider mit einer Liedauswahl die sich über Jahrzehnte erstreckte und auch Hans Zengerer bot Wienerisches.

Nach der Pause kamen dann die "Golden Oldies" zum Zug und Eva Oskera untermalte mit kleinen Geschichterln die Lieder, die Hans Zengerer am Keybord begleitete und auch Prof. Walter Heider stieg sangesfreudig in das Programm ein. Der Bogen spannte sich von 1947 bis 1954 und brachte mit "Yes Sir, yes my Baby" auch einen Abstecher in die 20er -Jahre. Lieder von Vico Torriani, Catharina Valente, Sylvio Francesco bis zu Louis Prima ließen viele Erinnerungen wach werden und das Publikum sang ,schunkelte und klatschte mit. Mit "Jeder Tag hat eine Ende" endete dann auch nach etlichen Zugaben dieser bunte Nachmittag.
 

Prof. Gerhard Track (li.) und Prof. Walter Heider überreichen  "Goldenen Johann Strauß-Statuette" an Eva Oskera

 
Foto: daswienerlied.at/HSK  

HSK

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erstellt am 03. 11. 08 © http://www.daswienerlied.at