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Fasching bei der Vereinigung "Das Wienerlied"

Im Haus der Begegnung Mariahilf in der Königseggasse waren mehrere Künstler zu einer Faschingsfeier zusammengekommen.
     

"Big Svi" Fritz Svihalek, dahinter verdeckt Rudi Bichler, Victor Poslusny,
HR Prof. Franz Zodl, Peter Rosen, Peter Jägersberger und Prof. Walter Heider
Alle Fotos: hsk / daswienerlied.at

     
Am Sonntag, dem 12. Februar 2006, wurde in der Vereinigung "Das Wienerlied" in der Königseggasse mit einem sehr lebhaften und schönen Programm Fasching gefeiert. Der Saal war mit Girlanden geschmückt und fast ausverkauft. Prof. Leopold Grossmann eröffnete mit der Eigenkomposition "Wienerisch" am Flügel das vielfältige Nachmittagsprogramm.

Illustre Interpreten waren vertreten.So übernahm Peter Jägersberger vom "Hans Ecker Trio" die Begrüßung der Gäste mit den Worten: "Ich hätte nie gedacht, daß einmal ein Puchberger ein Wienerlied ansagt" – und startete gleich darauf mit Rudi Bichler das Programm mit dem etwas umgruppierten "Hans Ecker-Trio" (HET) mit Victor Poslusny, der kurzfristig für den erkrankten Hans Ecker eingesprungen war.

Nach drei Liedern leitete Peter Rosen mit dem Gedicht "Mei Weiberl hat an neuen Sport" von Karl Randweg und gesanglichen Darbietungen zum weiteren Programm über.

Prof. Walter Heider konnte anschließend den treuen Wienerlied-Freund Karl Wagner begrüßen, der ja bei der "Großen Festakademie" von der Vereinigung "Das Wienerlied" im März im "Theater Längenfeldgasse" neben Prof. Marika Sobotka zu seinem 95.Geburtstag geehrt wird.

Ingrid Merschl betrat kostümiert und zaghaft mit den Worten: "I trau mi net, do san so viele Leut" die Bühne und wurde von Walter Heider "unter die Fittiche genommen". Spaß muß sein – es ist ja Fasching. Sie brillierte dann mit einem köstlichen Couplet und Operettenliedern und erntete dafür auch reichlich Applaus.

Nach einem Gedicht von H.P.Ö kam der "Fernsehkoch der Nation", HR Prof. Franz Zodl, dazu und rezitierte mit viel Gefühl mit leiser Klavieruntermalung "Der Wein ist mein Vergnügen". Seine anschließenden Worte: "Ich war vom letzten Auftritt beim ,Wienerlied' vom Publikum und der Veranstaltung so begeistert, daß man mich nicht lange bitten mußte, auch diesmal wieder mitzuwirken." Er gab sehr einfühlsam ein paar Lieder zum Besten und erzählte unter anderem über ein kürzlich gemachtes Erlebnis, "weil es so nett war. Ich war gestern in der Hofburg auf einem Ball. Und wenn man die jungen Leute dort anschaut, sie können sich wieder benehmen, sie können sich wieder gut kleiden, sie können wieder Walzer tanzen, sie können sich wieder verliebt in die Augen schauen! Da sage ich ganz einfach: I' freu mi'!"

Peter Jägersberger kündigte dann einen gewichtigen Gast an: "Big Svi" Fritz Svihalek, den ehemaligen Wiener Stadtrat und Nationalrat, der sich aus der hohen Politik zurückgezogen und sich dem Singen zugewandt hat. Und die Gäster sangen und klatschten begeistert mit, als er einige Oldies aus der deutschen Schlager-Aera vortrug. Mit dem Lied "Eviva Espana" ging es in die Pause.

Im zweiten Teil durften wir alle Künstler noch einmal erleben, diesmal bunt gemischt mit lustigen Gstanzeln, Couplets, Liedern böhmisch-wienerisch, mit einem Wort: ein buntes, fröhliches Faschingsprogramm erlebt in guter Stimmung und bester Laune.
   

HSK

     
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erstellt am 19. 02. 06 © http://www.daswienerlied.at