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| Große Ehrung für Peter Rosen bei "Das Wiener Lied" Die Vereinigung "Das Wiener Lied" ehrte Peter Rosen für 35 Jahre Verdienste mit der "Goldenen Johann Strauß-Statuette". Mit dabei waren Ingrid Merschl, Prof. Hermi Lechner, Peter Kratochvil, Prof. Leopold Grossmann am Klavier und H.P.Ö. Heider Poldi Österreich führte durch das Programm. |
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Prof. Hermi Lechner, Peter Rosen, Prof. Leopold Grossmann, Ingrid Merschl, |
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| Am Sonntag, dem 11. Jänner, ehrte die Vereinigung "Das Wiener Lied" Peter Rosen zu dessen 35jährigen Bühnenjubiläum und Verdienste um das
Wienerlied. Ausgezeichnet wurde er mit der "Goldenen Johann Strauß-Statuette" und zugehöriger
Urkunde. Der Nachmittag war trotz allgemeiner Verkühlungswelle sehr gut besucht und das Programm abwechslungsreich und schön. Prof. Leopold Grossmann begrüßte die Gäste instrumental gleich schwungvoll mit "Kinder, so jung komm' ma' nimmermehr z'samm!" und H.P.Ö. Heider Poldi Österreich führte witzig, wie wir ihn kennen, mit vielen Anekdoterln durch das Programm. Er übernahm auch als Obmann-Stellvertreter die Ehrung, da Obmann Prof. Walter Heider aus gesundheitlichen Gründen nicht dabeisein konnte. Prof. Hermi Lechner sang, trotz starker Verkühlung, Lieder aus eigener Feder wie z.B. das selbstironische "I g'hör zu d'Oldies" oder das besinnliche "Mit dir möcht i alt werd'n" und "Wann die Freud' amal nachlaßt im Leb'n" . Man dankte es ihr mir viel Applaus. |
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Peter Rosen (li.) übernimmt aus den Händen von H.P.Ö. die
"Goldene JStrauß-Statuette" |
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Peter Kratochvil, er sprang spontan für den erkrankten Prof. Walter Heider ein, unterhielt die Gäste mit "Schön ist so a Ringelspiel", "Das hat ka Goethe g'schrieb'n", "Ich wollt ich wär ein Huhn!", der "Telefonbuch-Polka" usw. Mit viel Humor, ebensoviel Charme und mit bereits großer Theatererfahrung gewann er im Handumdrehen die Herzen des Publikums. Jubilar Peter Rosen plauderte aus seinem Leben, sang ein Duett mit Ingrid Merschl und das zu Herzen gehende Lied von Prof. Leopold Grossmann "I g'hör zu dir!" und andere. |
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| Alle Fotos: daswienerlied.at/HSK |
HSK |
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| Den folgenden Beitrag, in dem Peter Rosen 2007 selbst über sein Leben und die Musik
erzählt, haben wir – dafür dankend – der Wienerliedzeitung "Wienerlied aktuell" entnommen (sie wurde 1992 gegründet als "Der liebe
Augustin" und wurde – vor allem – wegen der fast gleichnamigen Odachlosen-Zeitung "Lieber Augustin" 2005 umbenannt): |
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30 Jahre für die Wiener Musik Kinder, wie die Zeit vergeht! Dieser Ausspruch kommt einem unweigerlich in den Sinn, wenn man diese doch sehr lange Zeit bis zu diesem Jubiläum Revue passieren läßt und sich die Ereignisse während dieser Zeit in Erinnerung ruft. Es würde aber sicherlich langweilig werden, würde ich haarklein alles wiedergeben, was sich so zugetragen hat in meiner Bühnenlaufbahn als Interpret meiner Wiener Musik. Wie hat die Künstlerlaufbahn begonnen und wie ich zum Wienerlied kam Nach dieser unerfreulichen Erfahrung hatte ich das Glück, einer Legende von Gesangsprofessor in die Hände zu fallen: Baron Hans Karg-Bebenburg. Er unterrichtete damals die meisten bekannten Sänger und Schauspieler aus Staatsoper, Volksoper und, weil er auch Sprachbildner am Mozarteum in Salzburg war, ebenso einige Burgschauspieler. Weil meine bürgerliche Berufskarriere bestens anlief, machte ich eine dreijährige klassische Gesangsausbildung auf privater Ebene unter der Kontrolle Baron Bebenburgs, zudem mit hervorragenden Lehrern des Konservatoriums der Stadt Wien. Diese Ausbildung war erheblich teurer als ein Studium am Konservatorium direkt, doch meine berufliche Karriere war äußerst erfolgreich und stand an erster Stelle. Der Gesang blieb mein liebstes Hobby Wie ich zum derzeitigen Wienerlied stehe Warum ich nicht öfter auf Veranstaltungen zu sehen bin Wie ich meine künstlerische Zukunft sehe Anläßlich meines Jubiläums möchte ich drei Kollegen aber dennoch erwähnen, weil sie in meinen Anfängen bei der Wiener Musik wertvolle Freunde gewesen sind. Sie haben meine Liebe zur Wiener Musik in die richtigen Bahnen gelenkt und haben so dazu beigetragen, daß meine künstlerische Laufbahn eine für mich zum größten Teil erfreuliche und erfolgreiche war. Karli Randweg, Prof. Hermi Lechner und Franzl Fasching. Ihnen gehört mein ehrlicher Dank! Vieles gäbe es noch zu erzählen, doch ich denke es ist genug erzählt. Ich bleibe auch weiterhin der, der ich immer gewesen bin. Ihr sehr ergebener Peter Rosen |
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erstellt am 22. 01. 09 © http://www.daswienerlied.at |
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