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Heinz Götz-Quintett aus Bayern
bei Trio Wien zu Gast

Hans Radon vom Trio Wien hat die fünf Musiker aus dem bayerischen Neuötting schon vor geraumer Zeit besucht und dort auch schon mitgespielt. Nun "revanchierte" sich das Quintett mit einem Besuch im "Währinger G´wölb", wo bis Mitternacht – meist – gemeinsam aufgegeigt wurde. Mit dabei: Ossi Molzer.
     

v.l.n.r.: Fredi Gradinger, Heinz Götz, Hans Gerauer, Ossi Molzer,
Franz Horacek, Adi Murr, Hermann Obili, Hans Radon und Otto Grünberger

Seit mehr als 15 Jahren zieht es Heinrich Götz sen. nach Wien, um "sein" Wienerlied zu hören und - sozusagen - an der Quelle neue Anregungen für sich und seine Musikerkollegen zu holen. Götz ist seit seiner Jugend begeisterter Musiker und hat, als er noch voll im Berufsleben stand, als Wirt des Inntaler-Hofes im bayerischen Neuötting seine Gäste mit Tanz- und Unterhaltungsmusik erfreut. Als er sich aus dem Geschäftsalltag zurückzog, konnte er sich seinem Hobby, der Wienermusik, erst so richtig widmen. Wie es der Zufall wollte, traf Götz mit Hans Radon zusammen, dem Gitarristen des "Trio Wien". Schnell war man sich einig, daß der nahe Linz beheimatete nach Neuötting kommen und mit dem Götz-Quintett musizieren würde. Nun "revanchierten" sich die fünf Bayern - mit Fans im Schlepptau - mit einem Besuch im Wiener "Währinger G´wölb". Dort hat das "Trio Wien" seinen monatlichen Clubabend, erfüllt dem Publikum Wünsche nach Wienerliedern, auch wenn die bisher nicht im Repertoire waren. Jeder Ton "handgemacht". Kontrabass, Akkordeon, Gitarre und dreistimmiger Gesang, das sind die "Zutaten", um swingende Wienermusik und deutschsprachige Evergreens lebendig werden zu lassen. Was Fredi Gradinger, Hans Radon und Franz Horacek auch unzählige Auftritte auf der ganzen Welt beschert hat.

Begeisterten Applaus ernteten die beiden Formationen einzeln für sich, der sich aber noch steigerte, als die acht Musiker gemeinsam musizierten, improvisierten: international und Wienerisch, letzteres mit gesanglicher Unterstützung der Wienerlied-Sängerin Ossi Molzer. Wer gedacht hatte, nach vier Stunden wären alle zufrieden gewesen, der irrte: Weitere fast vier Stunden wurde dann im legendären Konzert-Café "Schmid Hansl" mit dem großen Wienerlied-Komponisten und -Musiker Rudi Luksch weitergesungen und -gespielt. Schade, daß Sie nicht dabeiwaren!
 

Die fünf Bayern, von einigen Fans begleitet, mit Fritz "Big Svi" Svihalek

     
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erstellt am 03. 04. 06 © http://www.daswienerlied.at