Sie befinden sich hier: Das Wienerlied > Veranstaltungen  

Ihre MItteilung zu diesem Thema >>> 


Clemens Schaller beim "Schmid Hansl"

Der studierte Jazzpianist und "Klavierlehrer für Popularmusik" Clemens Schaller präsentierte im "Konzertcafé Schmid Hansl" sein neues Programm "Wien – Gefährten". Es besteht aus einer abwechslungsreichen Reise durchs Wienerlied: von Hermann Leopoldi, Gerhard Bronner und anderen "Ohrwürmern" bis zu eigenen Liedern.

Clemens Schaller

Am Donnerstag, dem 20. März, besuchten wir das "Konzertcafe Schmid Hansl", um Clemens Schaller kennenzulernen. Er präsentierte sein neues Programm "Wien-Gefährten", eine abwechslungsreiche Reise durchs Wienerlied: von Hermann Leopoldi, Gerhard Bronner und anderen "Ohrwürmern" bis zu eigenen Liedern – und es war ein sehr unterhaltsamer Abend.

Clemens Schaller agierte als Solokünstler am Klavier mit Gesang und streute zwischendurch lustige Gedichte und G'schichterln ein. Direkt und spritzig, verträumt und witzig führt er sein Publikum durch die Welt der Wienerlieder, wandert durch die "Barnabitengass'n", erzählt von seinem "Schnucki" das er bis Kentucky verfolgt, wobei er feststellt, daß es "halt gut wär' wenn man Englisch könnt" usw. Auch "Die Hausherrnsöhnln" hat er im Visier und köstlich ist auch sein Vortrag "I bin a stiller Zecher" und "Der Mopedfahrer" von Bobby Pirron. Seine eigenen Lieder stehen dem kaum nach, wie er mit z.B. "Du bist mei' Pupperl" oder "Hörst du! I steh auf di" mit sehr lustigen Texten unter Beweis stellte.

Clemens Schaller hat sich erst vor eineinhalb Jahren dem Wienerlied zugewandt: "Zur Pflege der guten alten Tradition, lasset uns gemeinsam die Lieder unserer Väter und Urväter zelebrieren!", wie er sagt. Er wollte wieder zurück zu den Wurzeln als Wiener und die 50er- bzw. 60er-Jahre wieder lebendig machen.
Clemens Schaller ist Pianist, Keyboarder, Sänger und Komponist. Er arbeitet in unterschiedlichen Projekten und Bandformationen. Er unterrichtet an der Musikschule Purkersdorf als Jazzklavierlehrer und ist als Lehrbeauftragter für die Musikuniversität Wien tätig. Zur Unterstützung seiner Lehrtätigkeit entstand das pädagogische Werk "Tastasien – Musiktheorie in Geschichtenform für Jedermann und Jedefrau erzählt". Die Familientradition fortführend, widmete er sich schon früh der Musik. Mit 14 Jahren gewann er den Kompositionswettbewerb seiner Schule. Später formte sich das Berufsbild Musiker. Nach der Matura studierte er das Konzertfach Jazzklavier am Jazzkonservatorium der Stadt Wien und Tasteninstrumente der Popularmusik an der Musikuniversität Wien. Nach dem Studium folgte die Gründung der "Musikschule Schaller". Diese wurde über fünf Jahre erfolgreich geführt. Gleichzeitig erfolgte der Einstieg als Jobmusiker. Der Weg führte über Big Bands, Kabarett, Theater, Bands im Rock- und Popbereich, Jazzformationen und diverse Veranstaltungen.

Seit einigen Jahren arbeitet der Musiker an der Entwicklung seiner eigenen Projekte und an der Umsetzung seiner kreativen musikalischen Ideen. Dabei entstanden die ersten CDs. Er ist nicht nur Solo zu hören, sondern auch mit seiner Kapelle. Da gibt es auch Arrangements alter Wiener Klassiker sowie eigene Stücke in den Genres Wienerlied, Jazz und Austropop.

"Altmeister" Rudi Luksch

Nachdem dieser Abend mit Clemens Schaller zu Ende ging, genossen wir noch Rudi Luksch mit seinen Liedern, am Akkordeon oder Klavier begleitet. Wir wollten ganz einfach noch in diesem gemütlichen Ambiente mit dem liebenswerten, fantastischen Künstler verweilen – und wurden dafür mit seinen ihm so einigen, großartigen Interpretationen "belohnt". Beispiel gefällig? Bittesehr: "In einem kleinen Cafe in Hernals", "Mein Herz, das ist ein Bilderbuch vom alten Wien", "Harry Lime Thema" usw.

Zu schon sehr vorgerückter Stunde rissen wir uns dann endlich aus dieser zauberhaften Stimmung zurück in die Realität und wanderten nachhause. Rudi Luksch spielte aber, wie jeden Tag außer Sonntag und Montag, bis vier Uhr Früh weiter – um die "Nachtschwärmer" zu unterhalten.
  
     
http://www.clemensschaller.com/   

HSK

     
zurück  

     

     

erstellt am 02. 04. 08 © http://www.daswienerlied.at