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| Große Geburtstags-Gala für Rudi Luksch Beim "Schmid Hansl" gab es eine große Gala für Rudi Luksch zum 65. Geburtstag und viele Gratulanten brachten ihm musikalische Ständchen: KS Ulrike Steinsky und Alois Haslbauer, Franco Andolfo, Prof. Marika Sobotka, Prof. Walter Heider, Gerhard "Die Stimme Wien" Heger, Kurt Girk, die 16er*Buam und das Hans Ecker-Trio. Gerhard Menhard führte launig durch den Abend. |
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Jubilar Rudi Luksch mit seiner Frau Eva |
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| Rudi Luksch zum 65. Geburtstag Was haben Harrison Ford, Catharina Deneuve, Robert de Niro, Julio Iglesias und Rudi Luksch gemeinsam? Sie feiern alle in diesem Jahr ihren 65.Geburtstag. Was haben Brigitte Bardot, Charles Boyer, George Gershwin, Franz Liszt und Rudi Luksch gemeinsam? Sie sind alle im Sternzechen der Waage geboren. Was habenFalco, Hansi Hölzl, Gerhard Menhard und Rudi Luksch gemeinsam? Sie sind alle im 18. Bezirk in der Frauenklinik Gersthof, in der Wielemansgasse, zur Welt gekommen. Nun schauen wir uns kurz das Jahr 1943 an. Die Welt befindet sich mitten im Zweiten Weltkrieg. Fürwahr, keine schöne Zeit. Die deutsche 6. Armee ist in Stalingrad restlos eingeschlossen. Die Schließung kriegsunwichtiger Betriebe wird angeordnet, Joseph Göbbels ruft im Berliner Sportpalast zum "totalen Krieg" auf, die Fleischration wird um 100 Gramm je Woche verkürzt und es finden die ersten alliierten Fliegerangriffe auf österreichischem Boden, in Wiener Neustadt, statt. Am Dienstag, dem 28. September 1943, dieses fürchterlichen Jahres, kommt unser Rudi zur Welt. Er war sich schon damals nicht sicher, ob er wirklich schon am 28. oder doch lieber erst am 29. September das Licht der Welt erblicken wollte. Exakt 5 Minuten vor 12, also 5 Minuten vor 24 Uhr, beschloß er, in diese Welt zu treten. Die erste Sorge von Rudis Mutter war: "Hat er alle Fingerln, alle Zecherln und hat er alle Nagerln?" Klein Rudi wurde der Mutter weggenommen und, wie es damals üblich war, hochgewickelt. Auf die Frage: "Lebt mein Kind eigentlich?", antwortete die Hebamme: "Hearns eam net schreien?" Ja, das waren die ersten lauten musikalischen Töne unseres Rudis. Frühzeitig verließen Mutter und Sohn die Klinik, um nach Hause in die Pantzergasse zurückzukehren. Das Sternzeichen Waage ist ein Luftzeichen und wird von der Venus beherrscht. Waagegeborene haben einen Sinn für Schönheit und Eleganz. Auseinandersetzungen vertragen sie nicht. Sie haben aber zu jedem Thema ein vernünftiges und unparteiisches Urteil bereit. Sie sind sympathisch, freundlich, ordentlich und sehr aufnahmefähig. Sie lieben Berufe, die ihnen viel Freiraum lassen: Designer, Autohändler, Freiberufler, Musiker. Die positiven Eigenschaften eines Waagetyps sind: Kontaktfähigkeit, sie sind vermittelnd, höflich, taktvoll, Du-orientiert. Der Waage-Mann hält viel von sich selbst und wird gerne angehimmelt und verhätschelt. Er legt sehr großen Wert darauf, eine intelligente Frau an seiner Seite zu haben, die ihn von den Sorgen des Alttags befreit. Seit frühester Kindheit war unser Rudi mit Musik eng verbunden, kein Kunststück, hatte er doch einen hochmusikalischen Vater, der bereits mit 14 Jahren seinen ersten Marsch für Großes Blasorchester komponierte. Georg Luksch baute auch ab 1945 die "Musik der Wiener Verkehrsbetriebe" auf, die er dann 25 Jahre lang leitete. Wichtig ist zu erwähnen, daß Georg Luksch ein eigenes Tanz- und Unterhaltungsorchester gründete. Mit 6 Jahren begann unser Jubilar, klein Rudi, Klavier zu lernen, aber nur drei Jahre lang. Der Dämon Fußball hatte Rudi erfaßt. Fußballspielen war ihm wichtiger als musizieren. Für seinen Vater Georg war das ein schwerer Schlag. Aber Rudis Großmutter verlor nie den Glauben an die musikalische Begabung ihres Enkels. Zu Weihnachten schenkte sie Rudi sein erstes Akkordeon. "Des war´s. Des hat ma Spaß g´macht. Wie i´s in d´Hand g´numman hab´, hab´ i´glei´g´wußt, des is es". Mit Begeisterung begann er bei Prof. Stadler Unterricht zu nehmen. Doch bald wurde seine Liebe zum Fußball wieder stärker und man traf ihn immer öfter auf dem Fußballplatz als im Lehrzimmer an. Trotzdem verliefen diese Jahre – musikalisch gesehen und sehr zur Überraschung seines Vaters – recht erfolgreich. Nach Absolvierung der Pflichtschule begann Rudi Luksch als kaufmännischer Lehrling in einem großen renommierten Textilbetrieb. Schwerpunkt: Verkäufer und Auslagendekorateur. Gleichzeitig erlernte er ein neues Instrument, die Trompete. Kurzzeitig spielte Rudi im Orchester seines Vaters mit, gründete aber sehr bald seine erste eigen Formation mit dem Namen "Five Apachos". Danach folgte die Gruppe "The Shakers", eine Band, die damals den modernsten Anforderungen entsprach. 1961 begannen sie bereits im "Tabarin", der heutigen "Tenne". Gespielt wurde im weißen Smoking von neun Uhr Abends bis um zwei Uhr früh. Daß man am nächsten Tag nicht immer fit war, war klar. So mußte einfach ein Krankenstand für nötige Erholung sorgen. Leider war einmal ein Arbeitskollege von Rudi im "Tabarin" und hat ihn "vernadert". So wurde er 1961 seinen Job los und er wurde, gezwungenerweise, zum Berufsmusiker. "The Shakers" spielten nicht nur in Wien und Österreich, sondern man bereiste halb Europa und das mit viel Erfolg. Nach einer längeren Tournee durch Italien zerfiel die Band und Rudi Luksch gründete mit seinem Musikerfreund Hubert Grünauer das "Hubert Grünauer Sextett". |
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Gerhard Menhard moderierte die Geburtstagsfeier |
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Am 31. März 1963 verließ er das Ensemble, um den Ruf des Vaterlandes zu Folgen.
Eingerückt in Baden bei Wien hatte er seine erste Begegnung mit dem Heurigenort Sooß und somit seinen
ersten Kontakt zum Heurigen. Es war "Liebe auf den ersten Blick". Rudi begann sich nun intensiv für
die Wiener Musik sowie deren Interpreten und Musiker zu interessieren. 1964 schrieb er bereits seine ersten Wienerlieder,
mittlerweile sind es an die 600, die aus seiner Feder stammen. Er gründete im gleichen Jahr sein Duo "Die
zwei Strawanzer" und spielte mit viel Erfolg in allen Heurigenorten von Wien und Umgebung. Gerhard Menhard |
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| Lieber Rudi Luksch, auch wir wünschen Dir aus ganzem Herzen alles Gute, Gesundheit,
viel Schaffenskraft und Freude mit der Musik. Die Redaktion |
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Franco Andolfo und "Geburtstagskind" Rudi Luksch |
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| Fotos: Heinz Effenberg / daswienerlied./HSK | ||||||
| Hier geht‘s zur Fotoseite vom 27. September >>> | ||||||
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erstellt am 20. 10. 08 © http://www.daswienerlied.at |
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