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| "Dicht" "Die Strottern" und das "Kollegium Kalksburg" trafen einander nach einer Idee von Friedl Preisl im Schutzhaus "Zukunft auf der Schmelz". Mit dabei: die Autoren Peter Ahorner und Antionio Fian. |
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Heinz Ditsch, Paul Skrepek, W. V. Wizlsperger, Klemens Lendl, Peter Ahorner, Antonio Fian und David Müller (v.l.n.r.) |
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| "Die Strottern" arbeiten ja schon länger (»mea ois gean«, »Ahornerexpress« ...) mit dem famosen Peter Ahorner zusammen, die selbst herrlichen Kalksburger hatten mit den Begriffen »zusammen« und vor allem »Arbeit« immer schon ihre profane Not; der selber herrliche Antonio Fian gibt sich dankenswerter Weise für sowas her und die Damen und Herrn Publikum konnten gegen ein geringes Entgelt "schön schaun", was dabei herausgekommen. ist. Die Idee, die fünf Musiker und die beiden Schriftsteller gemeinsam auf die Bühne im Schutzhaus "Zukunft auf der Schmelz" zu bringen, stammte von Friedl Preisl, Veranstalter des Internationalen Akkordeonfestivals, des KlezMORE Festival Vienna, Wienerlied - und? und anderen. In der Ankündigung für diesen Abend hieß es: "Die Herrn Schriftsteller werden Eigenes lesen, die Herrn Musiker werden einiges singen und spielen, möglicherweise werden die beiden Liedsänger Lendl (Strottern) und Wizlsperger (Kalksburg) beim Versuch, das eine oder andere Lied der jeweils gegnerischen Kapelle, begleitet von ebendieser resp. -jener, zu interpretieren, sich mitsamt der ganzen schönen Abendkonstruktion im Ozean des Scheiterns versenken. (..., ...) Vielleicht werden auch 1 bis 2 Fiansche Dramolette mit begeisterter Dilettanz zur Aufführung verbracht. Weiters sind geplant: Herzergreifende Scenen, innige Umarmungen, gönnerhaftes Schulterklopfen, Bruderküsse, böse Blicke und Intrigen." |
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"Die Strottern": Klemens Lendl (li.) und David Müller |
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| Nahezu sprachlos bleibt der Zuhörer zurück nach jedem Bestandteil des Programmes.
Einerseits, weil Musik und Gesang so ungewöhnlich, Texte der beiden Autoren unkonventionell sind. Klemens Lendl fasziniert mit seinem Violinspiel. Sein Bogen erklärt ein Gefühl von Wien. Peter Ahorner bezeichnet ihn als "Verstehgeiger". Er schwankt zwischen Instrumentalstudium und Musikwissenschaft, beschäftigt sich schließlich autodidaktisch mit Jazz und Pop auf vier Saiten, unterhält auf unzähligen Hochzeiten und Festen und: entdeckt das Wienerlied. Im Gleich- und Einklang mit David Müller an der Gitarre, mit dem er 1996 "Die Strottern" gründet, suchen die beiden im reichen Wiener Liedschatz "nach Verwertbarem", wie das Wiener Mundartwörterbuch unter anderem den Begriff "Strotter" erklärt ("Gauner, Landstreicher, Strauchdieb, Gelegenheitserwerb Suchende, Die nach Verwertbarem suchen"). Und wenn sie nichts finden, singen sie halt ihre eigenen Lieder. |
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| David Müller wechselte nach kurzem, aber heftigen Kampf mit der Violine zum Klavier.
Erste Auftritte absolvierte er mit der Familienband im zarten Alter von 8 Jahren und komponiert seit frühester
Kindheit. Als Lehrling bei "Bösendorfer" stellt er sein formidables Gehör gegen Bares zur Verfügung,
ist später einer der beliebtesten Klavierstimmer und Konzerttechniker Wiens. Autodidaktisch eignet er sich
sein Kenntnisse des Gitarrespiels an und entdeckt das Wienerlied. Gründet mit Klemens Lendl "Die Strottern"
und die Popband "Merkes", komponiert und produziert die Musik für über 50 CDs und nennt ein
kleines Studio in Klosterneuburg sein Eigen, wo auch die Strottern-CD "mea ois gean" aufgenommen wurde. Die beiden können auf zahlreiche Tourneen durch Österreich, Deutschland, Polen, Schweiz, Indien und ebensolche Auftritte in Radio und Fernsehen (ORF) verweisen. |
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Hier ein kurzer Überblick über sein Werk: Bühne "Ein Ottakringer in Hernals", 2000. Metropol-Theater, Wien "Crazy Love" 2001. Metropol-Theater, Wien "dabei hätte gott es so einfach" (Co-Autorin Rosa Pock), Thomas Sessler-Verlag, 2002 Textbeiträge für Neufassung "Freiheit in Krähwinkel" von Johann Nestroy, Volkstheater, 2005 Lyrik "Geständnis", Gedichte in Russisch, VISTA -Verlag, Leningrad. 1990 "Aus Wien und Umgehung", Kubus, 1993. ISBN 3-901395-01-6 "Messer Blätter", Edition Thanhäuser. 1998. ISBN 3-900986-27-4 "Privacy Falco", Edition Schiller, 1998. ISBN 3-9500897-0-5 "Michael Beigl", AT&S, 1999. ISBN 3-9501171-0-5 Lieder CD "Melange mit Haut und Haar", Kubus, 1996. ISBN 3-901395-09-1 CD "mea ois gean", Preiser Records, 2003 "Wieder Lieder", 2004. Kabinetttheater (mit Wolfram Berger, Jon Sass, Liese Lyon, Alfred Polansky) CD "café westend", HOANZL, 2005 (mit Doris Windhager, Wolfram Berger, Jon Sass, Alfred Polansky, Petra Berger) Prosa "Pralinen", Anthologie, Studien-Verl., 1996. ISBN 3-7065-1175-4 Kabarett "Wiener Brettl - Ges.m.b.H.", 2000. Metropol -Theater, Wien "Blauer Montag", 2001. Metropol -Theater, Wien Drehbuch TV-Spielfilm "Santa Claudia" (Co-Autor Markus Gull) für PRO 7, 2002 Auftragsarbeiten für den ORF Entwicklung einer Daily Soap Inputs für "Taxi Orange" "Nestroy-Preis 2001" |
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| "Kollegium Kalksburg. 3wiener 1lied" Unter dem Motto: "Was wäre Wien" verpflichten sich anlässlich des "Herz.Ton.Wien. Festivals" im März 1996 drei Jazzmusiker freiwillig der Wiener Gesangs- & Musicirtradition. In diese schwere Pflicht genommen, singen & musiciren die drei pflichtbewussten Wiener ausschließlich Original Wienerlieder in 1a Prima Qualität. Vom Jazz (Alkohol ist keine Lösung) bleibt nur der Atem. Selbst die mit heissem Bemühn durchaus studierten Instrumente (Kontrabass, Fagott, Schlagwerk) bleiben ungezupft, ungeblasen und ungeschlagen zu Hause. Gezupft wird eine Kontragitarre, geblasen ein Kamm, gezogen eine Harmonika, gestrichen eine Säge und jede ausserwienerische Erfahrung aus dem Gedächtnis. (Wein spielt eine große Rolle!) Es wird gesungen. Es wird Gereimtes und Ungereimtes gewaltsam zum Vortrag gebracht. Die drei im besten Sinne des Wortes dilettierenden Kapellmeister sind Fanatiker des Ausdrucks, große Entdecker im Reiche des Erhabenen, auch des Häßlichen und Gräßlichen, noch größere Entdecker im Effekte, in der Kunst der Schauläden. Allesamt Talente weit über ihr Genie hinaus. Virtuosen durch und durch! Geborne Feinde der Logik und der geraden Linie, begehrlich nach dem Fremden, dem Exotischen, dem Ungeheuren. |
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"Kollegium Kalksburg": Heinz Ditsch, Paul Skrepek und W. V. Wizlsberger (v.l.n.r.) |
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| Heinz Ditsch ist vielgefragter Virtuose an Fagott, Akkordeon und Singender Säge,
aber auch Komponist (besonders hervorzuheben: zeitgenössischer Tanz), war auch "Ziel" des Kurzfilmes
"how do you want m.?" von Michaela Gschwentner, für den die Musik aus seiner Feder stammt. Gemeinsam
mit seinem kongenialen Partner Paul Skrepek komponiert er neues Wienerlied auf hohem künstlerischen Unterhaltungsniveau.
Von Paul Skrepek und W. V. Wizlsberger haben wir leider noch keine Vita erhalten, werden diese aber sofort nach Erhalt ergänzen.
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Alle Fotos: daswienerlied.at |
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erstellt am 08. 12. 05 © http://www.daswienerlied.at |
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