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15 Jahre (!) "Kommt's auf d' Schmelz"

"Wienerisch und mehr!", hieß es heuer zum 15. Mal im Schutzhaus Zukunft auf der Schmelz. Hedy Slunecko-Kaderka lud wieder eine Reihe großartiger KünstlerInnen ein und bot einem begeisterten Publikum einen abwechslungsreichen Abend.

Gerhard Heger, Hedy Slunecko-Kaderka, Herbert Bäuml und Rudi Schaupp 

Gerhard Heger, Hedy Slunecko-Kaderka, Herbert Bäuml und Rudi Schaupp (v.l.)

Wie schnell doch die Jahre vergehen! Mit dieser Veranstaltung ging heuer diese Wienerlied-Evergreen-Schmelz- Ära zu Ende! Im Herbst 1998 beschlossen Hedy und Gerhard Slunecko-Kaderka gemeinsam mit der damaligen Schutzhauswirtin Tamara Groß, den Versuch zu starten, einmal im Jahr einen bunt gemischten Abend unter dem Motto "Für jeden Etwas" ins Leben zu rufen und schon der erste wurde gleich ein großer Erfolg . Es waren schöne Jahre mit schönen Veranstaltungen, die von den Gästen von einem Jahr zum anderen gerne angenommen wurden, boten sie doch jedes Mal großartige KünstlerInnen und ein buntes, abwechslungsreiches Programm.

Heuer eröffnete das Duo Herbert Bäuml und Franz Horacek schwungvoll mit einem Marsch den ersten Teil und begleitete musikalisch und auch teilweise gesanglich Prof. Marika Sobotka, Gerhard "die Stimme Wien" Heger (er moderierte auch), sowie Peter Rosen.

Wienerlieder aus der "untersten Lad" bis in die Jetztzeit haben sie mitgebracht, u.a. natürlich auch Lieder von Josef "Pepi" Kaderka.

Vom Anfang an herrschte im Publikum und auf der Bühne eine beschwingte und gute Stimmung, die sich dann im zweiten Teil fortsetzte, als das Wiener Kabinett Orchester seinen Auftritt hatte. Es war für dieses großartige Trio – Silvester Janiba (Akkordeon und Gesang), Wolfgang Lhotka (Violine) und Gerald Etzler (Kontrabaß) – und für die Gäste eine Premiere auf der Schmelz und was es bot, war hervorragend und immer wieder von Applaus und stehenden Ovationen begleitet. Die Tritsch-Tratsch-Polka, die Annenpolka, G'schnaderhüpfln, Geigen-und Akkordeonsoli und vieles mehr. Beim Radetzky-Marsch "kochte" der Saal (die Wiener Seele ließ sich nicht leugnen).
http://www.wienerkabinettorchester.at

Nach diesem Auftritt kam dann die Pause und anschließend startete das Duo Rutka•Steurer gleich voll durch, köstlich, schwungvoll unterhaltsam, wie wir sie kennen, und wurden natürlich auch mit viel Applaus und Zugaberufen bedankt.

Nach einer kurzen Stellpause begann der von allen erwartete vierte Teil des Abends: "Erinnerungen an die drei Kolibris" mit Alt-Kolibri Rudi Schaupp am Baß und mit Samtstimme, Herbert Bäuml am Akkordeon und Gesang und Gerhard "die Stimme Wien" Heger. Und wieder brachten sie ein neueinstudiertes Programm mit. Ein unwahrscheinliches Trio, welches für seine Auftritte noch probt und das nicht nur einmal, sondern da waren einige Proben angesagt und die Qualität sprach dann für sich. Mit wunderschönen Kronegger- und Paul Abraham-Melodien, Robert Stolz- und Millöcker- Melodien, einem Potpourri mit Liedern aus "My Fair Lady", Erinnerungen an die Original-Kolibris, großteils dreistimmig gesungen, und an Johannes Heesters, köstlich von Gerhard Heger interpretiert, neigte sich dieser letzte Abend dem Ende zu.

Doch noch war es nicht aus, eine große Überraschung und ein Abschiedsgeschenk gab es noch für "Hedy" und natürlich alle Gäste: das wunderschöne Lied von den Los Paraguayos "Ave Maria No Morro" (zum Heulen schön, wie sie sagte – und es auch tat) und als Zugabe dann noch sehr besinnlich und auch dreistimmig gesungen: die"Waldandacht".

Es gab einige Minuten der absoluten Stille und dann viel Applaus und wohlverdiente stehende Ovationen … und ein paar "zerquetschte" Tränen … Händeschütteln … endgültiger Abschied!

Ein Blick über die

Ein Blick über die "Kolibris" Rudi Schaupp, Herbert Bäuml und Gerhard Heger in den vollbesetzten Saal

Gerhard Heger, Prof. Leopold Großmann und Wolfgang Lhotka (v.l.)

Hedy Slunecko-Kaderka dankt all ihren Gästen, ihren Künstlern, ihren Helferleins, ihren Freunde, ihrer Familie. Hedy: "Alle Gäste waren und sind für mich immer besondere Gäste. Sie kamen aus den Bundesländern, aus dem Ausland und aus Wien, doch heuer durften wir uns über einen Ausnahmegast freuen. Er kam extra zur letzten Veranstaltung um dabei zu sein: Prof. Leopold Großmann. Danke lieber Poldy, vielen Dank!!!"

Hedy Slunecko-Kaderka bedankt sich bei den Künstlern auf der Bühne 

Hedy Slunecko-Kaderka bedankt sich bei den Künstlern auf der Bühne

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erstellt am 15. 11. 2012 © http://www.daswienerlied.at