Sie befinden sich hier: Das Wienerlied > Veranstaltungen  

Ihre MItteilung zu diesem Thema >>> 


"16er Buam"-Frühschoppen auf der "Schmelz"

Über die beiden Musiker Patrick Rutka und Klaus P.Steurer alias "16er Buam" braucht man nicht viel Worte zu verlieren. Der Name spricht für sie und es es war, wie erwartet, ein heiterer, pointenreicher Frühschoppen im "Schutzhaus Zukunft auf der Schmelz" – mit den neuen Pächtern Bruckner und Böhm GmbH.

Die "16er Buam" Patrick Rutka und Klaus P. Steurer

Am Sonntag, dem 8. 3., hieß es wieder einmal zeitig "raus aus den Federn", denn im Schutzhaus "Zukunft auf der Schmelz" im 15. Bezirk war ein Frühschoppen mit den "16er Buam" angesagt.

Über die beiden Musiker Patrick Rutka und Klaus P. Steurer – das jüngste Wienerliedduo Wiens – braucht man keine großen Erklärungen abzugeben, denn deren Name spricht für ihre Qualität und Popularität. Schlag auf Schlag witzig, pointenreich, mit hoher musikalischer Qualität, flogen die Stunden viel zu rasch dahin. Franz Bruckner und Manfred Böhm (sie sind die neuen Pächter des Schutzhauses mit 1. März 2009), boten ihren von der Vorgänger-Familie Groß verwöhnten Gästen in der Tradition des Hauses gute Küche und freundlichen, raschen Service.
 

Die "Weana Bleamerln" Gertrude Reinthaler (li.) und Renate Kolfelner (re.)



Mag. Dr. Yvonne Rutka unterstützt die "16er Buam" seit vielen Jahren beim Marketing
Das musikalische Programm begann gleich schwungvoll mit einem Marsch und "Nur 4/4 san a Liter", "Die letzten zwa Pülcher", dem echten Wienerlied "Klagenfurter Marsch", Klaus P. Steurer moderierte heiter mit seinem unverwechselbaren Schmäh und von Anfang an hatten sie das Publikum auf ihrer Seite. Dann folgten Lieder aus eigener Feder, wie z.B. "Ruaßlungen, Pelzzungen", der momentane Renner der beiden "Mei Schatzerl is a Häuslfrau" und auch die wunderschönen "D-Wagen-Tanz", komponiert von Patrick Rutka, bei denen er sein Wiener Herz und G'fühl mit hineinpackte, ein "Wiener Vorstadt"-Medley, dann wieder Lieder aus der "untersten Lad'" usw.

Nach der Pause wechselte Patrick Rutka von der chromatischen zur steirischen Harmonika, Boarische spielten sie und Klaus klopfte sich die Oberschenkel "wund" mit seinen Kochlöffeln. Statt Mitleid mit ihm und dieser "Schwerarbeit" zu haben, wollten die Gäste nur Zugaben – bis er streikte! Wieder fand ein Harmonikawechsel statt und wieder ging es mit alten Wienerliedern und Eigenkompositionen weiter. Zwischendurch gab es ein bißerl Jazzig-Bluesig-Wienerisches, die "Skyline von Wien" mit der ironisch-bitteren Bemerkung von Steurer: "Damit wir rundfunktauglich sind, aber es spielt uns eh kaner!" Traurig aber leider wahr!
 

Hanna und Joschi Völkl

Unter den Gästen entdeckten wir die Zither und Gitarre spielenden und singenden "Weana Bleamerln" Gertrude Reinthaler und Renate Kolfelner – sie sind immer wieder in Langenzersdorf mit ihren schönen Abenden zu hören. Auch Joschi Völkl, einen "alten Hasen" in der Branche, enteckten wir. Und er erzählte uns ein wenig, aber dafür sehr Interessantes von sich. Es gab bei der VHS Hietzing unter der damaligen Rektorin Barbara Rett die Speisinger Kabarett-Tage mit "Terz-Scherz x 3" (Herbert Bäuml, Gerhard Heger und eben Joschi Völkl), er war auch mit Rudi Luksch, Gerhard Heger, Michael Pewny und Heini Altbart bei der Veranstaltung 2002 "Weihnachten Wien – USA" dabei und auch mit Kurt Girk und dem unvergessenen "Schrammel-Baron" Franz Pressfreund unterwegs. Völkl schrieb, u.a., das Drehbuch zum Fernsehfilm "Der liebe Herrgott und das Wienerlied" und sein Großvater war vor vielen, vielen Jahren der Besitzer der "10er Marie".

Das Wienerlied verbindet die Menschen und so wurde aus einem unterhaltsamen, köstlichen Frühschoppen der "16er Buam" auch noch ein Zusammentreffen mit interessanten Menschen der Wienerlied-Szene.
Fotos: daswienerlied.at/HSK  

HSK

zurück  

     

     

erstellt am 17. 03. 09 © http://www.daswienerlied.at