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| Gedenknachmittag zum 15. Todestag Josef Kaderka Einen Nachmittag lang widmete die WIenerlied-Vereinigung "Robert Posch" in ihrem Vereinslokal in der Mariahilferstraße einem Querschnitt der Lieder aus dem vielseitigen Schaffen des Textautors Josef "Pepi" Kaderka. Mit dabei waren Prof. Marika Sobotka, Wolf Aurich, Wolf Frank und Karl Macourek am Klavier. |
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Hedy Slunecko-Kaderka, "Posch"-Obmann Wolf Frank, Prof. Marika Sobotka und Wolf Aurich |
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| Am Sonntag, dem 19. Oktober, widmete die Wienerlied-Vereinigung "Robert Posch" in ihrem Vereinslokal im Restaurant Wienerwald in der Mariahilferstraße
einen Nachmittag lang dem Textautor und Musiker Josef "Pepi" Kaderka zum Gedenken seines 15.Todestages. Es war ein sehr schöner Querschnitt seines Schaffens und viele bereits in Vergessenheit geratene oder lange nicht gehörte Lieder wie z.B. "Zwa Bleamerln steh'n am Wiesenrand" und "Mein Vater ist ein Graf", erweckten Erinnerungen im Publikum und auch in mir. Zur Freude der Veranstalter kamen viele Gäste, um bei diesem Nachmittag dabeizusein. Die Interpreten, sie haben bewundernswert viel einstudiert, waren Prof. Marika Sobotka, Wolf Aurich, Wolf Frank und am "mobilen" Klavier Karl Macourek. Zwischen den einzelnen Liedvorträgen erzählte Wolf Aurich aus dem Leben Kaderka's, Wolf Frank schloß sich diesem auch mit Anekdoterln und Geschichterln und köstlichen Gedichten an wie z.B. "Kennst di' aus?" – österreichische Maßeinheiten zu Wiener Dialektausdrücken, "Oma ist 100 Jahre alt geworden" und die immer wieder alle zu herzhaftem Lachen bringende Geschichte "Die Waldkapelle". Da ich selbst leider verabsäumt habe, ein Instrument spielen zu lernen und auch nicht nach dem Blatt singen kann (besser gesagt gar nicht), war es mir eine große Freude, so viele Lieder einmal zu hören, wie z.B. von Prof. Marika Sobotka "I brings net übers Herz" oder "I bin bestimmt ka Unvollendete" usw. Wolf Aurich erzählte aus der Zeit, in der er Lothar Steup kennenlernte und Josef Kaderka nur dem Namen nach kannte. Damals bot ihm Steup das Lied "Bei dir hab i a Platzerl" an, seinem Sohn Wolf Frank " Greif nicht nach dem Regenbogen". Wolf Frank erzählte auch, daß er bereits als kleiner Bub die ersten "Gehversuche" auf der Bühne machte und mit Vater Aurich beim Heurigen in Grinzing mit dem ersten Duett "Wir Männer halten fest zusammen" sein Debüt absolvierte. An diesem Nachmittag hörten wir dieses Duett wieder. Wolf Frank erzählte auch, daß er erst viel später daraufgekommen ist, daß alle Lieder, die er als "Wolferl" gesungen hat, bis auf "Die Liliputbahn" von Erich Veegh, aus der Feder Kaderka's stammten wie "Mama, heut schenk ich dir Rosen", "ich hab einen kleinen Hund – Foxi" usw. Der ganze musikalische Teil des Programms war Kaderka gewidmet bis auf zwei Lieder "Mei Muatterl war a Weanerin" und "Wien dich hab ich lieb, dich hab ich gern" mit dem Text von Luise Seitler, die auch als Gast anwesend war. Die Musik dazu schrieb unser unvergessener Joe Hans Wirtl, vormals Obmann der Posch-Vereinigung (auch seine Witwe Anni Wirtl war im Publikum). Mit den wunderschönen Liedern "Und dann erklang das Ave Maria", "I hab ka Angst ums Weanerliad", "Di und mei Wean" und dem Gedicht "Sehnsucht" neigte sich der Nachmittag dann langsam dem Ende zu. Ich bedanke mich aus ganzem Herzen für diesen wunderschönen Nachmittag und dass bis heute Josef Kaderka und sein Schaffen nicht vergessen wurde und auch unser gesamtes Wienerlied-Liedgut erhalten bleibt und gepflegt wird. |
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"Posch"-Obmann Wolf Frank mit seinem Vater Wolf Aurich |
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| Fotos: daswienerlied.at/HSK |
HSK |
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erstellt am 04. 11. 08 © http://www.daswienerlied.at |
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