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| Prof. Karl Hodina – eine lebende Legende! Am Sonntag, dem 16. Oktober 2005, war Prof. Karl Hodina Gast der Wienerliedvereinigung "Robert Posch" in deren Vereinslokal in der Mariahilferstraße – wo ihm natürlich auch zum runden Geburtstag gratuliert wurde. |
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v.l.n.r.: Patrick Rutka, Kurt Jarosch, Klaus Peter Steurer, Prof. Karl
Hodina und Wolf Frank |
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| Viele Veranstaltungen fanden heuer schon statt, um Prof. Karl Hodina zu seinem 70.Geburtstag
zu gratulieren und zu ehren. So auch bei der Wienerliedvereinigung "Robert Posch". Viele kamen, um diesen
seltenen Auftritt nicht zu versäumen, wollten persönlich gratulieren oder ein Autogramm erhaschen. Den Einstieg ins Programm, nach der Begrüßung durch den Obmann der Vereinigung, Wolf Frank, der auch sichtlich erfreut war, den bekannten und beliebten Musiker, Komponisten,Texter und Maler begrüßen zu dürfen, machten mit wunderschönen Liedern "Die 16er Buam", das jüngste Wienerlied-Duo in klassischer Heurigenbesetzung, Patrick Rutka (Akkordeon) sowie Klaus Peter Steurer (Kontragitarre). Dann kam der heißersehnte Auftritt von Prof. Karl Hodina und es war wunderschön! Er brachte natürlich einige Lieder aus eigener Feder zu Gehör, wie z. B.: "'s Vogerl am Bam", "I lassert Kirschen für di 'wachs'n ohne Kern…" und natürlich auch den "Herrgott aus Sta'". Zwischendurch erzählte er, wie die uralten Wienerlieder vor vielleicht 150 Jahren in den Wiener Außenbezirken klangen und gab auch meisterhaft musikalische Kostproben, wie z. B. den "Eing'schliffenen" usw. |
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| Etwas aufgeregt war er schon, der Klaus Peter Steurer, doch er meisterte die Begleitung unter
der fürsorglichen Führung und dem Augenkontakt seines berühmten Partners bravourös, der auch
eine lustige, vor allem wahre Begebenheit zu Gehör brachte: Er ist, so erzählte er, eines schönen
Tages in der Stadt spazieren gegangen und an einer Bildergalerie vorbeigekommen. Er dachte sich: "So ein kleiner
Abstecher da hinein wäre doch ganz interessant." Gedacht, getan, er betrat die Galerie, schlenderte umher, sah sich alles an. Da kam der Verkäufer auf ihn zu und fragte: "Kann ich ihnen behilflich sein, wollen sie ein Bild erwerben?" – "Nein danke" – so Hodina, " ich bin selbst Maler!" – "Aha, so,so! Wie heißen sie denn?" – "Hodina!" "Was! Sie sind der Hodina? Und sie leben noch?!?!" Dazu gibt's eigentlich nichts zu sagen, außer: Müssen bei uns Berühmtheiten wirklich schon gestorben sein, um als solche anerkannt zu werden? Prof. Karl Hodina wurde zum Ende des ersten Programmteiles mit dem "Hut des lieben Augustin" aus Bronze, der höchsten Auszeichnung der Vereinigung, und einer dazugehörigen Urkunde geehrt. Da ein weiterer Termin auf ihn wartete, verabschiedete er sich unter begeistertem Applaus. Danke für diesen Besuch, auch die Redaktion von "daswienerlied.at" schließt sich den zahllosen Gratulanten an und wünscht, "echt wienerisch", "Happy Birthday", lieber Prof. Karl Hodina. Und, vor allem aber, beste Gesundheit. Uns wünschen wir, daß uns Ihre so große Schaffenskraft noch viele, viele Jahre erhalten bleiben möge. Den zweiten Teil des Programmes bestritten die "16er Buam" dann allein und gewannen nach kürzester Zeit das Publikum mit ihren flotten, lustigen, aber auch besinnlichen Liedern für sich. Der große Schlußapplaus gehörte ihnen allein. |
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H.S.K. |
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| Prof. Karl Hodina …zählt nicht nur zu den besten Akkordeonspielern Wiens, sondern verschaffte der Wienermusik durch seinen unermüdlichen Einsatz und sein künstlerisches Werk einen ganz besonderen Stellenwert in der Wiener Kulturszene. Karl Hodina, gelernter Chemo- und Lithograph, stellte bereits 1962 seine ersten Ölbilder und 1966 seine Gemälde in der Wiener Galerie Basilisk aus. Die Folge einer Augenoperation war Grund dafür, daß er seinen Beruf aufgeben mußte und begann, an seiner musikalischen Laufbahn zu arbeiten. So spielte er gemeinsam mit dem Gitarristen Edi Reiser in verschiedenen Heurigenlokalen. 1971 schrieb er den "Herrgott aus Sta" und befaßte sich intensiv mit der alten, echten Wiener Volksmusik. Damit begeistert er bis heute sein Publikum und zählt zu den herausragendsten Wienerliedinterpreten. Neben seiner künstlerischen Laufbahn engagiert sich Prof. Hodina seit vielen Jahren als Vorstandsmitglied des Wiener Volksliedwerkes insbesondere um die Förderung bzw. Verbreitung der Wienermusik. So gingen von ihm die ersten Impulse zu dem Projekt "Wienermusik an den Schulen" aus, das versucht, jungen Menschen diese interessante Musikgattung näher zu bringen. Darüber hinaus trug er als unentgeltlich Mitwirkender bei zahlreichen von ihm organisierten einschlägigen Wienerliedveranstaltungen ebenso zum Erfolg des von der Stadt Wien unterstützten Wiener Volksliedwerkes bei. (Quelle: Rathauskorrespondenz) |
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erstellt am 22. 10. 05 © http://www.daswienerlied.at |
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