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Theater Längenfeld Am 15. April 2005 lud die Vereinigung "Das Wienerlied" ins Theater Längenfeldgasse, um einen der beliebtesten Wienerliedmusiker zum Geburtstag zu gratulieren: Fredi Gradinger Fotos: daswienerlied.at |
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Zum Gruppenfoto zusammengefunden (v.l.n.r.): Prof. Leopold Grossmann,
Franz Horacek, Prof. Richard Motz, Hans Radon, "Geburtstagskind" Fredi Gradinger, Rudi Koschelu,
Martin Lehmann, Prof. Walter Heider und |
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| Die Längenfeldgasse, monatlich "Heimat des Wienerliedes", war auch im April Schauplatz eines Geburtstagsfestes – auch wenn die Gratulanten mehr beschenkt wurden, als der Jubilar. Der heißt, Fredi Gradinger, wurde soeben 50 Jahre alt und verbrachte seine "offizielle" Geburtstagsfeier damit, mit seinen Musikerkollegen ein Konzert vom Feinsten aufzuführen. Vom Wienerlied über die Schrammelmusik bis zum rhythmischen Wienerlied-Schlager war alles geboten. Als besondere Einlage lud Fredi Gradinger seine und die Mutter von Rudi Koschelu auf die Bühne. Sehr humorvoll natürlich: "Mama, ich weiß, daß Du nicht willst und mir dann nichts zum Geburtstag schenkst. Aber komm‘ bitte trotzdem auf herauf und sing für uns!" Zur großen Freude des Publikums sangen die beiden Mütter von den Söhnen begleitet im Duett – wie wenn sie es über Jahre hin geprobt hätten. Wir hatten danach aber nicht den Eindruck, daß es für Sohn Fredi irgendwelche Sanktionen gegeben hätte :-) | |||||||||||||||||||||||
| In der Ausgabe der Wienerlied-Zeitung "Der liebe Augustin" schreibt Rudi Luksch
aus diesem Anlaß, einer seiner "musikalischen Wiener Lieblinge feiert, man höre und staune … seinen
50. Geburtstag". Und bestätigt, was so viele von Fredi Gradinger wissen: Er gehört mit seinem Akkordeon
zweifellos "zu einem der besten wienerischen, aber auch ländlichen Musiker unserer Zeit". Und dem
Laudator Rudi Luksch haben wir Freunde des Wienerliedes es indirekt zu verdanken, daß Fredi Gradinger sich
entschlossen hat, Berufsmusiker zu werden. Und das beschreibt Luksch wie folgt: der Kontragitarrist Rudi Koschelu,
der schon damals mit Gradinger gespielt hat, habe sich entschlossen, Berufsmusiker zu werden. Er wollte, daß
sich auch Gradinger zu diesem Schritt entschließe und wandte ein ziemliches Druckmittel an: er, Koschelu,
würde ansonsten mit Rudi Luksch spielen! Fredi Gradinger ließ sich überreden und gründete später mit Rudi Koschlu das Duo "Die Weaner Spatz‘n". Er schreibt Liedertexte, Drehbücher zu Kabarettprogrammen, komponiert in verschiedenen Stilrichtungen und spielt in verschiedenen Ensembles wie den "Vindobona Schrammeln" in der Besetzung Alfred Gradinger, Harmonika, Rudi Koschelu, Kontragitarre, Prof. Richard Motz 1. Martin Lehnfeld 2. Geige. Am bekanntesten dürfte jedoch die Formation "Trio Wien" sein, in der Fredi Gradinger – natürlich am Akkordeon – mit Franz Horacek am Bass und Hans Radon an der Gitarre kongeniale Musiker und Partner gefunden hat. Die drei sind weltweit engagiert, aber dennoch bescheiden geblieben. Man spricht nur selten von derartigen Erfolgen. Mit einer Ausnahme: Im Lied "Vom Wienerwald zum Palmenstrand", Text und Musik stammen vom Geburtstagskind, bekommt man ein wenig Gefühl dafür, wo die drei schon aufgetreten sind. Trotz allem findet Fredi Gradinger noch Zeit, sich für die Anliegen der Musikerkollegen anzunehmen: Er ist Vorstandsmitglied im Österreichischen Komponistenbund. Im Theater Längenfeldgasse wurde Fredi Gradinger dann von der Vereinigung "Das Wienerlied" für dessen große Leistungen um unser wertvolles Liedgut geehrt. Obmann Prof. Walter Heider überreichte ihm vor zahlreichem Publikum die "Johann-Strauss-Urkunde". Die Redaktion von "daswienerlied.at" reiht sich in die lange Reihe der Gratulanten ein und wünscht Fredi Gradinger – und uns allen – noch viele Jahrzehnte weiteren Schaffens. Vielen Dank für die hervorragende Musik!!!
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| Hier geht es zur Fotoseite vom 15. April 2005 >>> | |||||||||||||||||||||||
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erstellt am 30. 04. 05 © http://www.daswienerlied.at |
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