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Hans Ecker Trio - Openair beim Mahder

Von der großen Donausinsel verlagerte sich das Hans Ecker Trio am Samstag, dem 24. Juni, in ruhigere Gefielde: zum Gasthaus "Zum Mahder" am Platzl, zu Füßen des Nestroydenkmals. Ruhiger war es dann "früher", was die zahlreichen Gäste im Gösser-gefüllten Schanigarten aber nur freute.
     
 
Dort, wo die Praterstraße in Richtung Ring abbiegt, braucht man nur noch ein paar Schritte, um zum Nestroy-Denkmal zu gelangen. Und das steht unmittelbar auf dem Platz vor dem Gasthaus "Zum Mahder". Es waren einer der bisher wirklich seltenen Sommerabende und das Hans Ecker Trio, die den Gastgarten rund ums Denkmal bis auf den letzten Platz füllten. Doch, wie endet ein Sprichwort? "Wenn‘s dem lieben Nachbarn nicht gefällt"? Ja, genau! Und das war es dann auch. Eine anonym gebliebene Nachbarin und kleiner Fehler bei der Anmeldung der Veranstaltung sorgten für mehrfaches Auftreten der Funkstreife, die vorerst auf einen sofortigen Abbruch der Darbietungen bestand. Der Überzeugungskunst des Wirten (und wohl auch das offensichtlich hochzufriedene Publikum) ließen dann aber "Gnade vor Recht" ergehen, was etwas mehr als eine halbe Stunde "Draufgabe im Freien" ermöglichte. Wer das HET kennt, weiß, daß die drei aber nicht nur mit Verstärkern und sonstiger Elektronik ihr Publikum fesseln, sondern auch "unplugged", wie es so schön heißt auf "Neudeutsch". Als packte man alles außer Bluesharp, Gitarre und Akkordeon in den Anhänger und übersiedelte mit den Fans ins Innere des Lokals. Wie lange es dort noch gedauert hat, entzieht sich der Kenntnis des Chronisten. Der hatte wohl wegen der unförmigen Fototasche keinen Platz mehr gefunden.
 

Rudi Bichler, Hans Ecker und Peter Jägersberger (v.l.n.r.)

 
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erstellt am 03. 07. 06 © http://www.daswienerlied.at