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V.l.n.r.: HR. Dr. Reinhard Fous; vordere Reihe: Klaus Kofler, Notar Dr.
Klaus Wiesinger, Hans Ecker, Fredl Czech, Peter Steinbach, Victor Poslusny, Harry Steiner, Heinz Jiras; stehend:
Mag. Dr. Yvonne Rutka, Fredi Tezzele, Christa Mössmer, Otto Hablit, Franz Pelz, Norbert Beyer, Willi Lehner,
Harry Prünster, Trude Mally, Kurt Girk, Michael Handler, Andreas Gsöllpointner und Walter Strohmer
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Die zweite Veranstaltung des –forum "daswienerlied.at"– fand am 20. März im
Haus der Begegnung in der Brigittenau statt. Schon eine Stunde vor Beginn füllte sich der Saal. Nach Einhaltung
der "akademischen Viertelstunde" begann das große Programm mit einem Eröffnungslied von Otto
Hablit und Victor Poslusny. Dann übernahm Harry Prünster, der von Tirol angereist war, die Moderation
für die kommenden Stunden und übergab gleich an HR Dr. Fous, der über das Katastrophengebiet Südostasien
berichtete. Seine Erzählungen über seinen Einsatz dort im Auftrag des Innenminiseriums, er ist ranghöchster
Polizeiarzt, war übrigens Auslöser unserer Benefiz-Veranstaltungen für das SOS-Kinderdorf auf Sri
Lanka.
Auch diesmal gab es mehrere "Musikblöcke", die vom Zitherspieler Andreas Gsöllpointner eingeleitet
wurden. Natürlich durfte da der "Dritte Mann" nicht fehlen, jene unsterbliche Zithermusik von Anton
Karas, der als Heurigenmusiker in Wien spielte, bis er 1948 durch C. Reed als Filmmusiker entdeckt wurde. Noch
im selben Jahr entstand die Komposition, die man wohl auf der ganzen Welt kennt. Doch zurück in die Brigittenau.
Das Duo Franz Pelz – Norbert Beyer leitete dann über auf den zweiten Musikblock, der ganz dem Wiener Natursängertum
gewidmet war: Trude Mally, Kurt Girk und Willi Lehner begeisterten mit bekannten Liedern und wurden von Roland
Sulzer und Michael Hausner dabei begleitet.
Der dritte Musikblock sollte vom Duo Thomas Hojsa – Helmut Emersberger bestritten werden. Leider war Emersberger
an Grippe erkrankt. Doch Victor Poslusny sprang spontan für ihn ein, konnte dann auch gleich auf der Bühne
bleiben und holte ein paar Wiener Schlager in die Erinnerung zurück. Harry Steiner, von Poslusny und Hablit
begleitet, bewies sein Stimmvolumen durch eine einfache Aktion: Er legte sein Mikrophon weg und füllte den
Saal trotzdem ganz locker mit seiner Stimme.
Der letzte Musikblock gehörte dann der Gruppe Wiener Blue(s), die das "gute alte Wienerlied" in
bluesiger Art und mitreißenden Rhythmen einer bisher für dieses Liedgut völlig neuen "Zielgruppe"
näherbringt.
Im Laufe des Nachmittags hat sich übrigens Horst Chmela unter das Publikum gemischt und mußte von Harry
Prünster nicht sehr lange überredet werden, außer Programm sozusagen ein paar seiner berühmten
Lieder zu singen. Die bildeten einen perfekten Abschluß für die zweite Veranstaltung, die etwas mehr
als 1500 Euro an Spenden erbrachte, wie "unser" Notar, Dr. Klaus Wiesinger nach der Auszählung
feststellte. Ihm sei an dieser Stelle noch einmal gedankt, daß er sich für unsere Sache so einsetzt
und in seiner Freizeit und ohne ein Honorar in Rechnung zu stellen, diese für uns so wichtige Treuhandfunktion
übernommen hat.
Auch im Namen unseres Publikums bedanken wir uns bei folgenden Künstlerinnen und Künstlern, die kostenlos
auftraten:
Duo Beyer-Pelz

Foto: daswienerlied.at |
Aus der „untersten Lad“ bis jazzig. Franz Pelz, Kontragitarrist, hat als Mechanikerlehrling auf die erste Gitarre
gespart eignete sich sein Können am privaten Konservatorium Horak an.
Norbert Beyer, Akkordeonlehre bei Karl Rieder, nach kaufmännischen Lehre seit 1964 Berufsmusiker. |
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Duo Hojsa-Emersberger

Foto: daswienerlied.at |
Thomas Hojsa (Sohn des legendären Wienerliedmusikers Walter Hojsa), Harmonikaspieler, und Helmut Emersberger,
Sänger, treten seit 1991 als Wienerliedduo auf. Im Zuge dieser Tätigkeit kam es zu zahlreichen TV-und
Radioauftritten im gesamten deutschsprachigen Raum. Mitwirkung in der ORF-Serie „Aufg´spielt wird“ mit Karl
Merkatz uva. Helmut Emersberger war leider wegen einer Grippe "außer Gefecht" – wir danken für
seine Bereitschaft, mitzumachen! |
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Kurt Girk

Foto: daswienerlied.at |
ist der „Frank Sinatra von Ottakring“ und einer der bekanntesten Natursänger. Sein Lieblingskomponist
ist Franz Paul Fiebrich; schon früh hat er neben dem Beruf gesungen, viele Jahre davon ist er mit dem Harmonikaspieler
und Sänger Heini Griuc aufgetreten. Kurt Girk spielte in der Verfilmung des gleichnamigen Romans „Die Vielgeliebte“
von Jörg Mauthe als Musiker mit. |
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Andreas Gsöllpointner

Foto: Gsöllpointner |
Ab seinem 8. Lebensjahr lernte er ernsthaft Zither von seinem Vater, dann an der Landesmusikschule Garsten; dann
entdeckte er die „Münchner Stimmung“ – eine andere Möglichkeit der Zitherbesaitung. 1996 schloß
er sein Musikstudium am Brucknerkonservatorium Linz mit Erfolg ab, und arbeitet als Musiklehrer und Solist.
http://www.zither.at |
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Otto Hablit

Foto: daswienerlied.at |
Der Komponist, Autor und Sänger hat schon in der Kindheit das Klavierspiel erlernt. Seit 1979 ist er
selbständiger Musiker mit vielen Auftritten im In- und im Ausland (Spanien, Gran Canaria, Italien). Otto Hablit
ist in verschiedenen Formationen zu
finden: solo als „Otto live“, im Duo, Trio oder Quartett. Otto Hablit tritt als Entertainer, Band-
leader und Alleinunterhalter auf.
http://www.show1.at |
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Michael Hausner

Foto: daswienerlied.at |
Autodidakt auf der Kontragitarre, den man in mehreren Schrammelquartetten trifft, unter anderem
bei den erst gegründeten „Original Wiener Donauschrammeln“. Sein Repertoire reicht von uraltem Tanz und alten
Wienerliedern bis hin zu ausgefallenen Konzertstücken. Vor knapp zwei Jahren begann er im „Packl“ (Duo mit
Kontragitarre und Harmonika) zu spielen.
http://www.music-vienna.at |
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Willi Lehner

Foto: daswienerlied.at |
ist Natursänger. In seinem Elternhaus wurde immer gesungen und gespielt, als Kind hörte er mit
Begeisterung zu und begann auch mitzusingen. Später sang er mit seiner Schwester, der bekannten Wienerliedsängerin
Gusti Hödl, und bis heute bleibt er dem Wienerlied treu, und tritt oft mit seinem Freund und Kollegen Kurt
Girk auf. |
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Trude Mally

Foto: daswienerlied.at |
ist die letzte Dudlerin Wiens. Von Kindheit an sang sie. Ihre Tante Adi Rothmayer war eine berühmte
Jodlerin. Mit Kriegsende kommt sie zu Engagements, von Empfängen bis zu Konzerten in den Sofiensälen.
Später tritt sie mit dem Harmonikaspieler Karl Nagl auf. Als Pepi Matauschek im Jahr 2000 starb, wurde der
junge Roland Sulzer Trude Mally´s neuer Begleiter am Akkordeon. |
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Victor Poslusny

Foto: daswienerlied.at |
Ist seit seiner Jugend an von Beruf sowie aus Berufung Musiker, ist natürlich auch Komponist und Textautor.
Schon 1968 bringt er mit Horst Chmela und zwei anderen Musikern als „Sunset Four“ eine Single heraus: „So ist das
Leben“. Victor Poslusny gilt als „der“ Kontragitarrist und tritt oft gemeinsam mit dem Harmonika-Profi Herbert
Schöndorfer auf. |
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Harry Steiner

Foto: daswienerlied.at |
ist in Gablitz aufgewachsen, wo er schon als 7-jähriger Trompete und Schlagzeug lernte. 1986 gründete
er „Die Original Gablitzer Spitzbuam“. Seit 1995 widmet er sich voll und ganz seiner Musik und wird oft von bekannten
Musikern begleitet. Seine Auftritte führten ihn ins Radio und Fernsehen – wie zum Beispiel in die TV-Serie
„Kaisermühlen Blues“. |
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Roland Sulzer

Foto: daswienerlied.at |
ist ursprünglich aus einem anderem Beruf gekommen und gilt als einer der Großen der Wiener Harmonikaspieler
– wenn man ihn nicht in den vordersten Reihen sieht, liegt dies nur an seiner Bescheidenheit. Roland Sulzer probt
dem Vernehmen nach viele Stunden täglich und nimmt seine Musik besonders ernst. Er begleitet meist Agnes Palmisano,
Trude Mally – wie eben bei unserer Veranstaltung – und viele andere. |
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Wiener Blue(s)

Foto: daswienerlied.at |
Die fünf Musiker liegen mit ihrer Interpretation und Bearbeitung alter und neuer Lieder aus Wien abseits
der musikalischen, der musikindustriellen Gewohnheiten der Wiener Musik. Sie liegen quer zum Zeitgeist. So werden
liebliche Weisen zu rhythmischen Blues, ohne den Anspruch zu verlieren, Wienerlied zu sein.
Heinz Jiras – Gesang und Harmonika
Klaus Kofler – Perkussion und Chorbassist
Fredi Tezzele – „bluesiger“ Stromgitarrist
Fredl Czech – Bass und Chorsänger
Peter Steinbach – Kazuo und Gesang |
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Horst Chmela

Foto: daswienerlied.at |
ist im Waldviertel aufgewachsen und lebt seit seinen Jugendjahren in Wien. Neben seinem Beruf als Schuhmacher
hat er dann in einer Band gespielt, um später Berufsmusiker zu werden. Ein Gasthausheuriger bringt ihm nur
Frust ein, den er sich mit „Einer hat immer das Bummerl“ von der Seele schreibt und singt, das auf der ganzen Welt
in vielen Sprachen bekannt ist. Horst Chmela hat über 350 Lieder komponiert.
http://www.chmela.at |
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